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Rechnung von der Kanzlei

| 19.04.2021 19:40 |
Preis: 48,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


20:24

Ich habe einen Mahnbescheid vom Gericht bekommen und bin mir nicht sicher ob ich dagegen Widerspruch einlegen sollte.
Zur Sache : Ende 2019 hatte ich ein Rechtsanwalt damit beauftragt eine Rehabilitierung DDR Unrecht bei Gericht zu beantragen. Wir einigten uns auf einen Dienstvertrag mit 4700 Euro für das gestammte Verfahren inkl. eventuellen 2. Rechtszug. Vertragsbestandteil war eine Anzahlung von 1000 Euro und den Rest in Raten zu 100 Euro monatlich.
Im späteren Verlauf kamen weitere Verfahren hinzu, die aber normal ab zu rechnen waren. Ich hatte nun also die 100 Euro zu zahlen plus die Rechnungen in den 3 weiteren Verfahren. Auf Vorschussrechnungen wurde verzichtet. Weil irgendwann sich die einzelnen Verfahrenskosten überschnitten und es zu einer hohen Belastung kam, holte ich meine Bank mit ins Boot. Die Bank gab mir einen Kleinkredit von 4000 Euro. Davon bezahlte ich eine Rechnung an die Kanzlei und den Rest von 3700 Euro habe ich gesondert zweckgebunden an die Kanzlei überwiesen. Ich klärte vorher ab das die 3700 Euro als Guthaben für alle Verfahren zu verwenden seien solange bis das Geld alle ist. Ich hatte es auch als Verwendungszeck mit den Worten zu verwenden in diversen Verfahren versehen. Es gab auch E-Mail Kontakt und Telefonabsprache. Man glaubt alles ist klar und überweist. Die Kanzlei bucht die 3700 jedoch dem Verfahren Reha mit der Ratenzahlung gut, sodass weiter hohe Rechnungen kamen. Ich beschwerte mich mehrere male, jedoch erfolglos. Ich musste nun an die Bank und die Kanzlei zahlen. Die Kanzlei zog dann kurz vor ende einer wichtigen vom Gericht gesetzten Frist in allen Verfahren kurz vor Weihnachten das Mandat zurück und ließ mich sitzen. Ich bekam dann noch eine Abschlussrechnung von weiteren 600 Euro. Diese Schlussrechnung habe ich mit Absticht nicht bezahlt, weil der Mann ja die 3700 Euro für 1 und 2 Rechtzug (Reha Verfahren) bekommen hat, aber diese zu meinen Lasten falsch verbucht hatte. Ich protestierte über die Schlussrechnung telefonisch und als E-Mail. Die Kanzlei war der Ansicht das sie in dem Reha Verfahren die 3700 behalten wollen und auch die Mehrkosten durch die neuen Anwälte nicht tragen wollen. Der Grund war angebliches Vertrauen. Es ist mir bekannt das ein Anwalt von seinen Mandat zurücktreten kann. Es ist mir aber nicht bekannt das ein Anwalt volles Geld für 25% der vereinbaren Leistung bekommen kann. Die Kanzlei hatte durch falsche Buchung 1000 (Anzahlung) plus 3700 also 4700 bekommen obwohl Ratenzahlung vereinbart wurden. in dem Verfahren Reha DDR wurde nur eine Klageschrift bei Gericht eingereicht.

19.04.2021 | 20:07

Antwort

von


(299)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Anwalt kann zwar ein Mandat niederlegen, aber nicht zur Unzeit. Wenn der Kollege das Mandat kurz vor Ablauf der, vom Gericht gesetzten, Fristen zu Weihnachten niederlegt, besteht die Gefahr, dass Sie den Prozess verlieren, weil Sie so schnell keinen neuen Anwalt finden, der sich ausreichend in den Fall einarbeitet, bevor die Frist abläuft.

Auch werden bereits erbrachte Leistungen durch eine Mandatsniederlegung oft wertlos. Denn bereits entstandene Gebühren, entstehen beim nächsten Anwalt wieder neu.

Wenn das Mandat grundlos niedergelegt wird, können die dadurch wertlos gewordenen Leistungen nicht berechnet werden.

Ihre Sachverhaltsschilderung spricht dafür, Widerspruch gegen den Mahnbescheid einzulegen.

Geringfügige Änderungen im Sachverhalt können bei solchen Fällen zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

Rückfrage vom Fragesteller 19.04.2021 | 20:17

Das er das Manat nicht hätte niederlegen dürfen weis ich. Mir gehts um den Dienstvertrag der zusätzlich zu seiner normalen Anwaltlichen Gebüren geschlossen wurde . Die Ratenzahlung wahr für mich dort das entscheidende was er aber nicht gehalten hat.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.04.2021 | 20:24

Sehr geehrter Fragesteller,

der Dienstvertrag hat hier das gleiche Schicksal wie das Mandat. Auch eine vom Rechtsanwaltsvergütungsgesetz abweichende Honorarvereinbarung setzt als Fälligkeit für die Vergütung voraus, dass der Anwalt seine vereinbarte Tätigkeit erbringt.

Nach der bisherigen Sachverhaltsschilderung ist ein Widerspruch gegen den Mahnbescheid sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 19.04.2021 | 20:29

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Danke habe es verstanden. Werde Wiederspruch einreichen und es einem Anwalt übergeben. Einen Grund gebe ich nicht an, das soll der neue Anwalt machen.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.04.2021
5/5,0

Danke habe es verstanden. Werde Wiederspruch einreichen und es einem Anwalt übergeben. Einen Grund gebe ich nicht an, das soll der neue Anwalt machen.


ANTWORT VON

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