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Rechnung vom Anwalt

15.01.2009 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Guten Tag,

ich habe am Donnerstag den 30.10.2008 einen Umzug von Deutschland in die Schweiz durchführen lassen. Das Umzugsuntenehmen war eine Katastrophe.

Es konnten nicht alles Umzugsgut eingeladen werden, da der Transporter zu klein gewesen ist. Der Umzugsunternehme hätte darufhin meine Lebenspartnerin angeboten, einen weiteren Transporter hinzuzunehmen um das ganze Umzugsgut zu transportieren.

Meine Lebensparnerin hätte das angeblich verneint und dem Umzugsunternehmer seien dadurch Mehrkosten in Höhe von 150,-€ entsanden. Dies wäre angeblich nicht entstanden, wenn die Ladung auf zwei Fahrzeuge verteilt gewesen wäre.

Ich musste mir also hier in der Schweiz ein Leihauto anmieten und nach Deutschland fahren um den Rest zu holen.

Den Preis 139.- € vom Leihauto habe ich dem Umzugsunternehmer abgezogen und ihm das auch schriftlich mittgeteilt.

Nun habe ich von seinem Anwalt einen Brief bekommen, dass ich eine Rechung zu bezahlen habe, bei der es um einen Gegenstandswert von 239.-€ und die Gebühren des Anwalts in Höhe von 83,54.-€ .

Mahnungen über die ausstehenden 139.-€ habe ich nicht bekommen.

Meine Frage: Was soll ich weiter tun?

Guten Tag,

Die Anwaltsrechnung sollten Sie zunächst nicht bezahlen.

- Zunächst ist gar nicht klar, wie sich der Gegenstandswert von 239,00 EUR zusammensetzt.

- Zweitens dürfte die Rechnung auch zu hoch sein: Es scheint hier eine überhöhte Geschäftsgebühr angesetzt worden zu sein, was seitens des Anwalts eine Ermessensüberschreitung darstellt. Bei einem Gegenstandswert bis 300,00 EUR beträgt die Summe aus gesetzlicher Regel-Geschäftsgebühr und Auslagen ca. 46,00 EUR, nicht aber 83,54 EUR.

- Schließlich ist auch nicht klar, ob Ihrerseits schon Verzug vorliegt. Dies wäre aber die Voraussetzung für einen Kostenerstattungsanspruch hinsichtlich der Anwaltskosten, den der Anwalt hier wohl für das Speditionsunternehmen geltend macht. Schon dem Grunde nach ist also hier fraglich, ob eine Kostentragungspflicht überhaupt besteht.

Sie sollten sich an den Anwalt wenden und um Klärung bitten. Natürlich müssen Sie damit rechnen, dass Sie, wenn Sie nicht zahlen, einen gerichtlichen Mahnbescheid oder eine Klage zugestellt bekommen. In dem Fall sollten Sie sich Ihrerseits anwaltlich vertreten lassen.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

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