Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.333
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rechnung und Mahnung

| 14.02.2018 18:35 |
Preis: 35,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Mahnschreiben an falsche Anschrift nach Umzug ,und Zahlungspflicht an Fitnesstudio bei Krankheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Sohn (jetzt 20) war und ist schwer Depressiv und hat sich vor einem guten halben Jahr in einem Fitnessstudio angemeldet.
Leider konnte er dies dann doch nicht nutzen durch Klinkaufenthalte und dergleichen.
Er hat die monatlichen Kosten bis einschliesslich November 2016 immer bezahlt. Seitdem bekommt er Krankengeld, das die Krankenkasse leider immer noch ausbezahlt hat und er noch auf sein Geld wartet.

Er ist zwischenzeitlich (Januar) umgezogen und hat dies auch dem Studiobetreiber mitgeteilt, indem er eine Kopie der Ummeldebescheinigung dorthin gesandt hat, welche auch angekommen ist. (Nach Auskunft des Betreibers).

Dennoch wurden bisher alle Rechnungen und somit auch die Mahnungen an die alte Adresse geschickt.
Nun haben wir heute eine "Letzte Mahnung" bekommen, (ebenfalls an die alte Adresse)
in der folgendes berechnet wird:

Beitrag vom 25.12.17 bis 18.02.18 115,60 Euro
Trainerpauschale 22,50 Euro
Mahngebühren 15, 00 Euro
Stornogebühren 64,00 Euro

So das nun 217,10 Euro gefordert werden.

Ist das so korrekt, müssen wir wirklich so hohe "Stornogebühren" tragen??

Bisher kamen alle Schreiben mit der normalen Post an, weder Einschreiben noch sonstetwas in der Richtung.
Wir wissen nur von den Schreiben, weil meine Tochter noch in dem gleichen Haus wohnt und die Post versehentlich in ihrem Briefkasten gelandet ist.

Ich würde mich über Hilfe sehr freuen, denn da mein Sohn weiterhin Krankgeschrieben ist, sieht es im mom finanziell sehr "mau" aus.
Danke und mfg
Angie
14.02.2018 | 19:12

Antwort

von


(57)
Badergraben 24
04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: http://www.rechtsanwalt-wurzen.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Beantwortung Ihrer Frage ist von verschiedenen Umständen abhängig, die sich leider Ihrer Schilderung nicht abschließen entnehmen lassen.
So teilen Sie nicht mit, ob Ihr Sohn den Vertrag gekündigt hat. Wenn der Vertrag nicht gekündigt wurde, ist es völlig unzweifelhaft, dass er weiter den monatlichen Beitrag zahlen muss.
Es ist allerdings aufgrund Ihrer Angaben für mich nicht nachvollziehbar, warum hier zusätzlich „Stornogebühren" berechnet wurden. Auch dies hängt davon ab, was „storniert" wurde und welche vertraglichen Regelungen für diesen Fall vereinbart worden.

Eine andere Frage ist, ob möglicherweise ein Sonderkündigungsrecht bestand. Ausgeübt hat ihr Sohn das aber offenbar nicht, so dass er damit rechnen muss, weiterhin die laufenden Beiträge und eventuell Mahngebühren und Stornogebühren zahlen zu müssen.
Übrigens ist allein der Wohnsitzwechsel nach der Rechtsprechung kein ausreichender Grund, einen langfristigen Vertrag mit einem Fitnessstudio zu kündigen. Bei Krankheit kann etwas anderes gelten, aber das ist immer eine Frage des Einzelfalls.

Sicher ist aber, dass, wenn Ihr Sohn nichts unternimmt, die Kosten „weiterlaufen", und die Angelegenheit durch zusätzliche Mahngebühren und möglicherweise sogar Schadensersatzforderungen immer teurer wird.
Ob die Schreiben als Einschreiben kommen ist rechtlich ohne Bedeutung. Die Zustellung an die falsche Anschrift kann - wenn, was zu vermuten ist keine vertraglichen Zahlungstermine existieren - Folgen für den Verzug (also die Leistungsverspätung mit rechtlichen Folgen). Das hilft Ihrem Sohn aber letztlich nicht.

Brief an Ihren Sohn sollten (dürfen!) Sie/Ihre Tochter nicht öffnen sondern sollten sie ungeöffnet mit "Empfänger verzogen" Vermerk in den Briefkasten werfen.

Ich weise vorsorglich darauf hin, dass bei nur geringfügig geänderten Angaben zum Sachverhalt die rechtliche Bewertung natürlich anders ausfallen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
M. Kinder
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kinder


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 16.02.2018 | 11:38

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr gut erklärt, leider fehlten mir die Angaben die noch benötigt wurden, somit passte es aber schon. Danke"
Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Michael Kinder »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.02.2018
4,8/5,0

Sehr gut erklärt, leider fehlten mir die Angaben die noch benötigt wurden, somit passte es aber schon. Danke


ANTWORT VON

(57)

Badergraben 24
04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: http://www.rechtsanwalt-wurzen.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Zivilrecht, Medizinrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Strafrecht, Erbrecht