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Rechnung - u. Mahnung


| 26.10.2006 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Im Marz 2003 wurde bedingt durch einen Verkehrsunfall eine Schadensregulierung (Motorrad) auf Basis einer Abtretungserklärung durch eine Vertragswerkstatt abgewickelt.
Mit der Schadensregulierung wurde ebenfalls ein Gutachten durch
den TÜV Rheinland erstellt, welcher durch die Vertragswerkstatt in Auftrag gegeben.

Der eigentliche Sachschaden wurde per Reparatur beseitigt.

Nun erreicht mich nach 38 Monaten erstmals eine Mahnung zur Regulierung des Gutachtens incl. Verzugszinsen für einen Zeitraum v. 1240 Tagen.

Ich habe zu dieser Mahnung weder das Gutachten, noch die eigentliche Rechnung erhalten. Daher kann ich auch die Ansprüche des Gutachtens in der Rechnungshöhe nicht prüfen.

Weiterhin stellt sich mir die Frage ob für die Verzögerte Rechnungsstellung der TÜV ohne weiteres Verzugszinsen berechnen
darf. Schließlich ist es aus meiner Sicht nicht mein Verschulden, das man mit der Rechnung erst nach 38 Monaten
an mich rantritt.

Bin um Hilfe verlegen.... wer weiss Rat ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass es bei der damaligen Abrechnung der Sachverständigenkosten einen Fehler bei den Beteiligten gegeben hat.

Die Kosten des Sachverständigengutachtens hat der Unfallgegner bzw. sein Haftpflichtversicherer im Umfang seines Verschuldens zu erstatten. War der Unfall durch den Gegner alleinverschuldet, hat er -sofern das Gutachten schadensangemessen war- den Sachverständigen zu 100% zu bezahlen. Häufig rechnen die Sachverständigen unmittelbar mit den Versicherern ab, sofern kein Anwalt beteiligt ist und eine Abtretung unterschrieben wird.

Die Kosten des Zahlungsverzuges sind getrennt zu beurteilen. Diese sind durch den Gegner bzw. seine Haftpflichtversicherer zu zahlen, wenn dort ein Fehler erfolgt ist, die Kosten des TÜV z.B. versehentlich nicht gezahlt wurden. Wenn der Fehler in Ihrem Lager passiert ist, z.B. die Werkstatt hat die Gutachtenrechnung nicht an Sie weitergeleitet, können Sie ggf. von dort Ersatz der Verzugszinsen verlangen.

Sie sollten zunächst den TÜV auffordern, Ihnen eine Ablichtung vom Gutachten und der ursprünglichen Rechnung zur Verfügung zu stellen und nachfragen, wann und wohin diese verschickt wurden.

Weiter sollten Sie beim gegnerischen Versicherer nachfragen, ob das Gutachten und die Rechnung dort bekannt sind, wann die Unterlagen ggf. eingegangen sind und ob tatsächlich noch nicht gezahlt wurde.

Zuletzt sollten Sie bei der beteiligten Werkstatt nach dem Eingang der Unterlagen fragen. Wenn Sie den Weg des Gutachtens nachvollziehen können, kann sicherlich auch die Ursache für den Verzug geklärt werden. Bis zur Klärung sollten Sie beim TÜV um einen Zahlungsaufschub bitten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Für eine weitere Interessenvertretung stehe ich aufgrund der Nähe gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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