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Rechnung ohne Auftrag Maler wollte mir eins auswischen

| 27.02.2018 02:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Bernhard Schulte


Zusammenfassung: Vertragsschluss eines Werkvertrages

Guten Tag,

ich habe letztes Jahr im September Privat einen Maler beauftragt, unsere Türen in der Wohnung zu streichen.Er war 2 Wochen da und war immer noch nicht fertig. In der 3. Woche hatte er unsere große WOhnzimmertüre mit in die Werkstatt genommen um sie dort zu streichen.Die Wohnzimmertüre hatte ursprünglich ein Schaufenster in der Mitte. Der Maler bot uns an das Schaufenster machen zu lassen da er jemanden kennen würde. Da wir nicht wussten was es kostet wollten wir ein Kostenvoranschlag. Er hatte es auch zugestimmt. In der 4. Woche kam es zum Streit und er packte seine sachen und ging. 2 Monate meldete er sich nicht.Auch nachdem ich ihn mehrmals geschrieben habe , denn er hatte noch unsere Türe die er streichen wollte.Dann irgendwann im 3. Monat kam eine Rechnung von einem Schreiner in höhe von 375€. Der Schreiner hätte das Schaufenster gemacht. Daraufhin ging ich zum Schreiner und Schilderte ihm die Situation.Das wir keinen Auftrag erteilt haben, geschweige den unsere Tür haben. Ich hab ihm gesagt das ich nicht zahlen werde da ich kein auftrag erteilt habe und das er das mit dem Maler klären soll. Nach etwa 1 monat meldete sich der Maler. Die Türe sei fertig. Daraufhin schrieb ich ihm das ich 2.5 Monate ohne Türe war das er sie behalten kann da ich eine neue gekauft habe.Er antwortete mit Ok. Und heute kam eine Mahnung vom Schreiner das ich die 375€ zahlen soll. Ich rief ihn an und sagte ihm wieder ausdrücklich das ich kein auftrag erteil habe das ich die türe nicht habe und das er sich an denjenigen wenden soll der ihn die tür gebracht hat und den auftrag erteil hat.daraufhin sagte er das er das inkasso kontaktieren wird. Also wie sie vielleicht herauslesen können hat der Maler so eine Aktion gebracht um mir einen auszuwischen. Was kann ich jetzt machen?

Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Wie Sie richtig erkannt haben, liegt eine Beauftragung zwischen Ihnen und dem Schreiner nicht vor. Selbst in der Bitte durch den Maler beim Schreiner einen Kostenvoranschlag einzuholen, liegt keine rechtsverbindliche Beauftragung (Angebot / Antrag zum Abschluss eines Werkvertrages). Ein wirksamer Werkvertrag, der Zahlungsverpflichtungen für Sie nach sich ziehen könnte, liegt zwischen Ihnen und dem Schreiner daher nicht vor. Daher können Zahlungen von dem Schreiner nicht gefordert werden. Im Übrigen ist der Schreiner hier für einen entsprechenden Werkvertrag mit Ihnen darlegungs- und beweisbelastet.

Fazit:
Sie sollten hier erneut und schriftlich einen wirksamen Vertrag zwischen Ihnen und dem Schreiner bestreiten sowie die Forderungen des Schreiners zurück weisen. Gleichzeitig sollten Sie den unter Fristsetzung von 14 Tagen auffordern, endgültig von seinen Forderungen Abstand zu nehmen. Falls ein Inkassoschreiben kommen sollte, sollten Sie die Forderung erneut schriftlich zurück weisen. In diesem Falle empfiehlt sich ebenfalls, einen Anwalt bei sich vor Ort / in der Nähe einzuschalten. Da die vorgenannte Frist zur Abstandnahme aus Ihrem Schreiben dann abgelaufen ist, befindet sich der Schreiner seinerseits in Verzug. Ihre Anwaltsosten sind dann vom Schreiner als Verzugsschaden von diesem zu erstatten.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.03.2018 | 00:18

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