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Rechnung nicht erhalten -> Inkasso

11.08.2008 19:31 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


18:49

Hallo,

bei mir ist folgender Sachverhalt.
Ich habe mich für ein 3 monatiges Abo eines Börsendienst angemeldet, welches sich nach Ablauf um ein Jahr verlängert.

Die 3 Monate habe ich bei der Anmeldung via PayPal bezahlt.

Nun hat sich bei mir ein Inkassobüro gemeldet mit der Forderung der Kosten für die anschließenden
12 Monate nebst 40 € Mahnkosten des Börsendienstes und den Kosten des Inkassounternehmens.

Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass mir per E-Mail 1 Rechnung und 4 Mahnungen des Börsendienstes zugestellt worden seien.
Welche ich aber nicht erhalten habe.

Darauf hin sendete mir das Inkassounternehmen die angeblichen E-Mails ausgedruckt per Post zu und erklärte, dass ich dem Rechungsversand per E-Mail laut AGB zugestimmt hätte und daher die Mahnkosten zu übernehmen hätte.

In den AGBs kann ich jedoch dazu nichts finden.
Auf Nachfrage konnte bzw. wollte mir das Inkassounternehmen den entsprechenden Absatz nicht nennen und beharrte wiederum auf den Ausgleich der gesamten Kosten.

Die Forderung der Abbogebühren kenne ich voll und ganz an, jedoch nicht die Mahnkosten und die Inkassokosten,
da ich keine ordentliche Rechnung des ursprünglichen Unternehmens erhalten habe.

Nach Aussage der Inkassounternehmens werden sie, wenn ich nicht den kompletten Betrag Anweise das gerichtliche Mahnverfahren einleiten.

Wie soll ich mir hier am besten verhalten.
Im voraus besten Dank


11.08.2008 | 19:58

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworte.

Ihre Informationen nach hätten Sie bei einem wirksamen Zugang der Rechnung und der Mahnungen des Börsendienstes nicht nur die ursprüngliche Forderung, sondern des weiteren auch die Gebühren des Inkassounternehmens zu tragen.

Sie sollten hier zunächst den Börsendienst kontaktieren und eine Zusendung der entsprechenden AGB fordern.
Sollten der Börsendienst Ihnen beweisen können, dass Sie hier Rechnung per E-Mail unterschrieben/angeklickt haben, so dürfte dann auch das Inkassounternehmen seine Gebühr beitreiben. Diese Gebühr gehört neben den Mahngebühren zu den Verzugsschäden, die Sie dann zu tragen hätten.

Zunächst sollten Sie die ursprüngliche Forderung zahlen. Gleichzeitig sollten Sie das Inkassounternehmen davon in Kenntnis setzen, dass Sie den Kontakt zum Börsendienst suchen, um die Angelegenheit zu klären und hier um Einräumung einer Frist zur Klärung bitten.
Bei entsprechend nachgewiesenen, unterschriebenen AGB wären dann jedoch auch die weiteren Kosten und Gebühren zu zahlen.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
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Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatierung behilflich.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


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Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 11.08.2008 | 20:45

Hallo,

an wen sollte der ursprüngliche Berag bezahlt werden?
An das Inkasso oder den ursprüglichen Rechnungssteller?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.08.2008 | 18:49

Sehr geehrter Ratsuchender!

Sie sollten hier die ursprüngliche Rechnung an das Inkassobüro zahlen, den Rest jedoch zunächst zurückweisen,streitig stellen und den Sachverhalt dann mit dem Börsendienst klären.

Ob Sie den Rest der Gebühren zu zahlen haben, lässt sich wohl erst nach Vorlage der betreffenden AGB sagen.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper

ANTWORT VON

(452)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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