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Rechnung höher als Angebot, Verschweigen von Leistungen, Zwangsvollstreckung

| 04.11.2014 03:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


HINTERGRUND:
=============
An den Vermesser erging eine Angebotsanfrage, die folgendes forderte: Grobabsteckung, Feinabsteckung, Bestandseinmessung.

In dem Angebot war die Rede von: Amtlicher Lageplan, Absteckung, Gebäudeeinmessung. Im Detail war dann aufgeführt: "Bauvermessung: Feinabsteckung".

In meiner Annahme, dass der Vermesser sich mit den geforderten Leistungen auskennt, nahm ich nun an, dass die Grobabsteckung ein Teil der Feinabsteckung ist. Leider wurde die Rechnung am Ende höher als das Angebot (ohne jemals einen Hinweis darauf zu bekommen, dass irgendwas nicht im Angebot enthalten sein soll) und die Forderung wird vom Vermesser mit 12% p.a. verzinst und soll nun zwangsvollstreckt werden (direkt durch den Vermesser über das Amt).

Die zusätzlichen Kosten begründet der Vermesser mit zusätzlich bestellten Lageplänen (nicht durch mich, sondern durch den Generalunternehmer ohne Rücksprache) und der Grobabsteckung.

Auf Nachfrage, warum denn jetzt weitere Kosten entstanden sind und ob wir die ersten wären, schrieb der Vermesser:
- "Meiner Kenntnis nach haben wir bei jedem Bauvorhaben mit <ihrem Generalunternehmen> eine Grobabsteckung durchgeführt."
- "Aus kaufmännischer Sicht müsste ich die Angebote möglichst teuer machen. Obwohl es sich bei unseren Kosten überwiegend um Gebühren handelt, zeigt jedoch unsere Erfahrung, dass manchmal Kollegen beauftragt werden, die nur unzureichend die Arbeiten auflisten. Das führt dazu, dass bei den "Angeboten" Äpfel mit Birnen verglichen werden und der Vermesser beauftragt wird, bei dem die doppelt unterstrichene Zahl die kleinste ist. Deshalb werden bei uns konsequent die notwendigen (und nur diese) Arbeiten angegeben."

FRAGEN
=======
1. Liegt hier ein Straftatbestand vor? (Z.B. Betrug)
2. Ist die Forderung gerechtfertigt oder sollte ich gegen die angekündigte Zwangsvollstreckung vorgehen? (z.B. weil ein Straftatbestand erfüllt wird oder Geschäftsführung ohne Auftrag vorliegt oder es sich um Wucher handelt bei einer 12% Verzinsung der Forderung)

04.11.2014 | 08:49

Antwort

von


(411)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
Web: http://www.ra-henning.biz
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


zu 1)
Wenn die Aussage des Vermessers, bereits im Vorfeld billiger zu kalkulieren, als die Rechnung letztendlich ausfallen wird, liegt in der Tat ein Betrug vor.

zu 2)
Ob die Forderung gerechtfertigt ist, kann ohne Sichtung des Vertrags nicht beurteilt werden. Gerne prüfe ich diesen für Sie; bitte senden Sie dazu den Vertrag an meine hier hinterlegte Email-Adresse. Die Verzugszinsen hingegen liegen mit 12 % recht hoch, so dass diese kritisch zu hinterfragen sind. Aber auch das kann nur anhand der Vertragsunterlagen geprüft werden. Ferner wäre interessant zu wissen, ob und wann Ihnen eine Rechnung oder Mahnung zugegangen ist, um den Eintritt des Verzugs prüfen zu können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Rückfrage vom Fragesteller 06.11.2014 | 11:14

Sehr geehrter Herr Henning,

Die erste Frage ist für mich somit schon beantwortet, da der Vermesser diese Aussage schriftlich geschickt hat, kann ich also von Betrug ausgehen.

Die zweite Frage wäre noch offen. Den Vertrag habe ich Ihnen per E-mail zukommen lassen. Eine Rechnung (ich glaube es hieß Kostenbescheid?) habe ich im September erhalten und sofort schriftlich Einspruch eingelegt.

Danach bis zur Ankündigung der Vollstreckung nichts mehr von dem Thema gehört. Die Vollstreckungsangestellte schrieb nur, dass Sie keine rechtliche Prüfung des Kostenbescheids durchführt, sondern einfach vollstreckt.

"Eine Erledigung des Vollstreckungsauftrages kann nur durch Rücknahme des
Auftrages durch den Gläubiger oder durch Zahlung der Forderung Ihrerseits
erfolgen."

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.11.2014 | 11:34

Hallo,

die Nachfrage werde ich gerne per Email beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.12.2014 | 13:02

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Die zweite Frage wurde leider nicht beantwortet oder ich habe es die Antwort nicht entdeckt.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 02.12.2014
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Die zweite Frage wurde leider nicht beantwortet oder ich habe es die Antwort nicht entdeckt.


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