Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rechnung für eine Annonce ohne Auftrag (geschäftlich)

| 18.01.2009 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Seit einiger Zeit erhalte ich eine Rechnung für eine Annonce in einer regionalen Broschüre, für die ich weder mündlich noch schriftlich eine Zusage zum Abdruck erteilt habe.
Zum Sachverhalt:
im Juli 2008 rief der Verlag in meinem Cafe an und fragte nach ob ich mit dem Abdruck einer Annonce in einer Broschüre einverstanden bin.Ich habe daraufhin geantwortet: "ich werde es mir überlegen".
Der Anrufer sagte:"Jedenfalls wird noch mal jemand vorbeikommen und das Layout besprechen".
Dieser Besuch hat nie stattgefunden und die Annonce wurde ohne ausdrückliche Zustimmung nach einer beim Verlag vorhandenen alten Vorlage gedruckt.
Muß ich trotzdem bezahlen ?
Mittlerweile sind drei Rechnungen eingegangen ohne Hinweis auf ein Mahnverfahren.
Die Kosten belaufen sich auf 202,30 € für die Annonce

Guten Tag,

Die Rechnung müssen Sie nicht bezahlen. Ein Vertrag ist nicht zustande gekommen. Im Rechtsstreit müsste die Gegenseite den Vertragsschluss beweisen, was nach Ihrer Schilderung nicht gelingen wird.

Auch gesetzliche Ansprüche scheiden aus. In Betracht käme hier nur ein bereicherungsrechtlicher Anspruch (§§ 812 ff. BGB ), dem Sie allerdings mit dem Einwand der sog. »aufgedrängten Bereicherung« entgegen treten können. Kurz gesagt kann kein Anspruch daraus entstehen, dass jemandem eine entgeltliche Leistung aufgezwungen wird, die nicht in seinem subjektivem Interesse liegt. Ich würde davon ausgehen, dass eine unabgesprochen veröffentlichte Werbung in die unternehmerische Selbstbestimmung eingreift und daher keinen Anspruch begründen kann.

Verweigern Sie also die Zahlung. Wird Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt, dann sollten Sie dagegen Widerspruch einlegen.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.01.2009 | 14:52

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnelle und verständliche Antwort, vielen Dank"