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Rechnung eines Anwaltes bzgl. einer Unterhaltssache

| 19.08.2012 20:11 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Im November 2009 erhielten wir einen Berief von der Rechtsanwältin der Exfrau meines Mannes, in dem sie uns aufforderte Unterhalt in Höhe von 9717,12€ nachzuzahlen, rückwirkend bis 04/2001.
Daraufhin sind wir naürtlich zum Anwalt und haben dbzgl. alles nachgewiesen, das kein Cent Unterhalt geschuldet wird. Anwalt hat ein Schreiben aufgesetzt, daraufhin kam von der Gegenseite keine Reaktion mehr,wovon auch auszugehen war, da die ganze Sache eine Lüge war.
Hatte die Sache eigentlich schon vergessen, nun kam am 17.08.2012 die Rechnung unseres Anwaltes in Höhe von 775,64€ berechnet aus dem Gegenstandswert der Gegenseite, also 9717,12€. Laut meinen Recheren ist bei der Berechnung der Gebühren Unterhaltsangelegenheiten aber nur der mlt. Unterhalt(damals 240,00€) x 12 bzw. x6 zu berechnen, da hier ja keine Unterhaltsschulden vorlagen. Kann ich mich gegen die Rechnung wehren?
MFG

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie können und sollten sich gegen die Rechnung wehren.

Anzusetzen ist ein Streitwert in Höhe des 12-fachen des pro Monat geforderten Unterhaltsbetrages.

Entscheidend ist der Unterhaltsbetrag, der von der Gegenseite im November 2009 ZUSÄTZLICH gefordert wurde.

Sie sollten sich von Ihrem Anwalt auch erklären lassen, wieso nicht die Gegenseite die Rechnung bezahlen muß, schließlich haben die Sie unberechtigt in Anspruch genommen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 19.08.2012 | 21:38

Entscheidend ist der Unterhaltsbetrag, der von der Gegenseite im November 2009 ZUSÄTZLICH gefordert wurde. Wie soll ich diese Aussage deuten? Mein Mann hat ja immer Unterhalt gezahlt, genauso im November 2009 (240€)! Es gab ja keine offen Forderungen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.08.2012 | 21:57

Sehr geehrte Ratsuchende,

es bezog sich auf die (unberechtigte) Forderung der Gegenseite, nicht auf den tatsächlich gezahlten Unterhalt.

Wenn die Gegenseite also € 240 pro Monat gefordert hat, beträgt der Streitwert, der der Rechnung zugrunde zu legen ist, 12 * 240 €.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.08.2012 | 17:23

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