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| 16.02.2014 20:13 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Mein Rechtsanwalt hat mir einen Kaufvertag mit Kaufpreis 400 000 € (Arztpraxis) vorbereitet.
Vor dem Auftrag habe ich meinen Rechtsanwalt gefragt was es kosten würde?
Der Antwort war keine Sorgen nicht viel.
Insgesamt habe ich mit meinem Rechtsanwalt drei mal ca. 1,5 Stunden gesprochen und er hat mir zwei Entwürfe des Kaufvertrages vorgelegt, zusätzlich hat er sich einmal mit dem Rechtsanwalt der Gegenpartei getroffen.
Letztendlich habe ich doch Kaufvertrag Entwurf von Gegenpartei unterschrieben.
Mein Rechtsanwalt hat folgende Rechnung ausgestellt.

1,3 Geschäftsgebühr gem.Nr.2300 VV RVG 3.434,60 €
1,5 Einigungsgebühr gem.Nr.1000 VV RVG 3.963,00 €
19% MVS gem. Nr. 7008 VV RVG 1.405,54 €

Meine frage ist besteht bei Rechtsanwälten einen Aufklärungspflicht über Gebührenordnung, wie Z.B. bei Ärzten den auch unterschrieben werden muss?
Ist das üblich auch dass noch Zusätzlich eine Einigungsgebühr abgerechnet wird und was beinhalten Koeffizient 1,5? Erhöhter Aufwand?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorliegend wurde ein Streitwert von 400.000 Euro angenommen.

Dies ist korrekt, da Verkaufswert eben diese 400.000 Euro sind.

Auch wurde nach dem RVG vor dem 01.08.2013 abgerechnet.

Wenn die Beauftragung vor dem 01.08.2013 erfolgte, dann ist auch dies korrekt.

Der Ansatz der 1,3 Geschäftsgebühr erfolgte richtigerweise.

Die Einigungsgebühr ist nur entstanden, wenn Ihr Anwalt daran mitgewirkt hat, den Vertrag nicht nur zu entwerfen, sondern auch Unklarheiten beseitigt wurden und der Vertrag letztlich durch seine Tätigkeit und Korrespondenz mit der Gegenseite entstanden ist.

Vorliegend gab es ja zwei Entwürfe und auch Kontakt mit der Gegenseite.

Insoweit ist auch der Ansatz der Einigungsgebühr korrekt.

Der Satz von 1,5 ist gesetzlich vorgegeben.

Da vorliegend nur nach den gesetzlichen Vorgaben abgerechnet wurde, bestand keine weitergehende Aufklärungspflicht des Anwalts.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.02.2014 | 21:07

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