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Rechnung Kfz Werkstatt

23.07.2004 13:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Muss ich eine Rechnung bezahlen, wenn ich der Werkstatt NICHT durch meine Unterschrift den Auftrag dazu gegeben habe??

Ausserdem ist die Rechnung 11 Monate nach der Reperatur erst zugestellt worden!!!!

Guten Tag,

soweit Sie von der die Rechnung stellenden Werkstatt etwas haben reparieren lassen, müssen Sie die Ihnen in Rechnung gestellte Vergütung auch bezahlen (§631 ff. BGB ). Es besteht in diesem Fall in der Regel auch ein wirksamer Werkvertrag zwischen Ihnen und dem Werkunternehmer. Wurde z.B. keine Vereinbarung über die Vergütung getroffen, so gilt gem. § 632 BGB eine Vergütung als stillschweigend vereinbart, wenn die Reparatur nach den Umständen nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist. Für die Höhe der Vergütung wird letztlich auf die übliche Vergütung abgestellt. Üblich ist die Vergütung, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses für nach Art, Güte und Umfang gleiche Leistungen in zahlreichen Einzelfällen erbracht werden.

Werkverträge sind nicht an eine bestimmte Form gebunden, d.h. ein solcher Vertrag kann auch mündlich geschlossen werden. Einer Unterschrift bedarf es nicht. Wenn Sie etwas reparieren lassen, so kommt auch ein Vertrag zustande. Aufgrund dieses Vertrages sind Sie dann auch verpflichtet die entsprechende Vergütung an den Werkunternehmer zu zahlen.

Die Tatsache, dass Sie erst nach 11 Monaten eine Rechnung erhalten haben, ändert nichts an Ihrer Zahlungsverpflichtung. Der Anspruch des Werkunternehmers auf seine Vergütung verjährt erst nach drei Jahren (§ 195 BGB ).

Erst nach dieser Zeit können Sie sich dem Werkunternehmer gegenüber auf Verjährung berufen.


Eine Zahlungsverpflichtung Ihrerseits besteht jedoch nicht, wenn Sie der Werkstatt keinen Auftrag erteilt haben. In aller Regel dürfte das aber nur dann der Fall sein, wenn Sie in dieser Werkstatt auch keine Reparatur haben durchführen lassen.


Mit freundlichen Grüßen


Simon Jäschke

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