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Rechnung - Erfassungs- und Abrechnungsservice

| 18.10.2017 16:43 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Werden der Wohnungsverwaltung die Zählerstände übermittelt mit der Anweisung, dass für das betreffende Jahr keine Abrechnung erforderlich sei, so liegen alle für eine Abrechnung erforderlichen Daten vor. Eine Gebühr dafür ist in diesem Falle nicht gerechtfertigt, sofern der Zugang nachweisbar ist.

Die Fa. X betreut unser Haus seit mehreren Jahren.

Das Haus stand vom 01.01.2006 - 31.12.2006 komplett leer.

Die Ablesung der Zählerstände zum Stichtag 31.12.2016 habe ich persönlich durchgeführt, da anlässlich meiner Erkrankung ein Termin mit der Ableserin von der Fa. X nicht möglich war.

Die Zählerstände habe ich der Fa. X per Email (02.03.2017, 20.25 Uhr) weitergeleitet und im gleichen Zuge mitgeteilt, dass die Erstellung der Abrechnung für 2016 nicht erforderlich ist.

Eine Kostenaufstellung und Nutzerübersicht für das Jahr 2016 wurde der Fa. X nicht übermittelt.

Am 22.08.2017 haben ich eine Rechnung für Erfassung- und Abrechnungsservice von der Fa. X erhalten über Euro 237,67. (Eine Erstellung der Abrechnung wurde von der Fa. X nicht gemacht.)

Es wird auf die AGBs V. 1. verwiesen, „Liegen Fa. X die zur Durchführung der Abrechnung notwenigen Angaben des Auftraggebers bei erfolgter Ablesung nicht innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung des jeweiligen Abrechnungszeitraumes vor,
werden die zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen Dienstleistungspreise berechnet."

Wir haben gegenüber Fa. X mitgeteilt, dass wir die Rechnung nicht anerkennen.

Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass nach erneuter Prüfung der Rechnung weiterhin feststeht, dass die Rechnung im vollen Umfang in Ordnung ist, da auch bei einer Selbstablesung für die Fa. X Kosten (Plausibilitätsprüfung der Daten und Eingabe der Daten )entstehen. Die Fa. X will weiterhin den vollen Betrag für Erfassung und Abrechnung.

Wir sind jedoch weiterhin der Meinung, da wir selbst die Ablesung durchgeführt haben und keine Abrechnung für 2016 zu erstellen ist, wir auch keine Kosten zu tragen haben.

Bitte um rechtliche Beurteilung.
-----------
18.10.2017 | 17:17

Antwort

von


(116)
Am Mittelhafen 16
48155 Münster
Tel: 0251-203 188 06
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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

da Sie zum Stichtag 31.12.2016 die Ablesung selbst durchgeführt haben und die Zählerstände der Fa. X per E-Mail vom 02.03.2017, 20.25 Uhr weitergeleitet und mitgeteilt haben, dass eine Abrechnung für 2016 nicht erforderlich ist, lagen der Fa. X alle "zur Durchführung der Abrechnung notwendigen Angaben" vor.

Von daher erschließt es sich bei nüchterner Betrachtung nicht, wie die Fa. X vor diesem Hintergrund auf die AGB verweisen kann und allen Ernstes meint, darauf einen Anspruch auf Zahlung stützen zu können. Die Voraussetzungen für einen Anspruch liegen danach schlichtweg nicht vor.

Denn die "notwendigen Angaben" waren in Ihrer E-Mail vom 02.03.2017 sehr wohl enthalten.

Sie sollten dies der Fa. X nochmals schriftlich - unter Beifügung eines Ausdrucks Ihrer damaligen E-Mail - darlegen und ihr mitteilen, dass es vor diesem Hintergrund keine Rechtsgrundlage für die geltend gemachte Forderung gibt, insbesondere keine entsprechende vertragliche Vereinbarung oder Klausel in den AGB.

Möglicherweise wurde Ihre damalige E-Mail übersehen. Solange der Zugang aber nicht bestritten wird, dürften Sie keine Probleme haben, sich gegen eine weitere Beanspruchung zu wehren, notfalls mithilfe einer Feststellungsklage.

Im Falle von Unklarheiten können Sie ohne Mehrkosten die Nachfragefunktion nutzen. Sollten Sie noch eine Prüfung der Vertragsunterlagen und AGB wünschen, die mir eine ausführlichere Antwort ermöglichen würden, so laden Sie diese gerne auf dieser Plattform hoch oder schicken sie mir an meine im Profil angegebene Mailadresse.

Mit den besten Grüßen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt



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