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Rcht auf Rücktritt von Ebay Kaufvertrag ?


| 20.01.2005 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



ICH HABE BEI EBAY EIN HANDY ERSTEIGERT UND EINEN TAG SPÄTER DAS GLEICHE HANDY GESCHENKT BEKOMMEN.ICH HABE DEM VERKÄUFER DIES TEL. MITGETEILT UND IHM GESAGT DAS ICH VON DEM KAUFVERTRAG ZURÜCKTRETEN MÖCHTE DIE EVENTUELLEN KOSTEN (ebay gebühren) WÜRDE ICH IHM ERSTATTEN.ER ZÖGERTE ERST WILLIGTE DANN EIN. ICH HABE IHM 5,50 EURO ÜBERWIESEN. DANN BEKAM ICH EINE EMAIL IN DER ER MICH AUFFORDERTE DEN GESAMTEN BETRAG ZU ZAHLEN, ICH KÖNNE JA GAR NICHT VOM VERTRAG ZURÜCKTRETEN UND ICH SOLLE ZAHLEN ODER ER SCHALTE EIN INKASSO UNTERNEHMEN EIN.

MUSS ICH ZAHLEN ?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern es sich bei dem Verkäufer um einen Unternehmer/gewerblichen Anbieter handelt, steht Ihnen nach dem Fernabsatzrecht ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu. Erklären Sie innerhalb der Frist den Widerruf, sind Sie zur Rücksendung der Ware verpflichtet (sofern bereits erhalten) und sind von der Zahlungspflicht frei.
Sofern der Verkäufer aber privat handelt, entfällt das Widerrufsrecht.

Eine andere Frage ist die eines Rücktritts vom Vertrag. Ein solches Recht haben Sie grundsätzlich nur, wenn dies vertraglich vereinbart ist.

In Ihrem Falle ist es aber so, dass der Verkäufer Ihrem Rücktritt zugestimmt hat und insofern der Vertrag rückwirkend aufgehoben worden ist.

Antwort also: Nein, Sie sind nicht zur Zahlung verpflichtet.

Nun kommt leider das große "aber": Sofern Sie keine Beweise (insbesondere Zeugen) dafür haben, dass der Verkäufer mit der Aufhebung des Vetrages einverstanden war, haben Sie schlechte Karten. Denn der ursprüngliche Kaufvertragsschluss steht fest. Jetzt müssten Sie beweisen, dass Sie die genannte Vereinbarung getroffen haben.

Somit kann ich Ihnen nunmehr nur für den Fall raten, dass Sie den Beweis nicht führen können: Versuchen Sie, mit Ihrem Vertragspartner eine gütliche Regelung zu finden. Leider sind Sie hier auf einen der unangenehmen Zeitgenossen hereingefallen, die sich plötzlich nicht mehr an Ihre Vereinabrungen gebunden sehen, sobald es ums Geld geht.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.01.2005 | 12:18

DA DIESE VEREINBARUNG TEL. GETROFFEN WURDE HABE ICH ALS ZEUGE NUR MEINE FREUNDIN DIE DEN EINSEITIGEN VERLAUF DES GESPRÄCHS BEZEUGEN KANN. REICHT DAS AUS, EINE EINIGUNG SCHEINT NICHT MÖGLICH .

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.01.2005 | 20:03

Das dürfte leider nicht ausreichen, weil Sie nur Ihre Aussagen bezeugen kann. Versuchen kann man es, aber es ist nicht ohne Risiko.

Ich kann es nur immer wieder und wieder sagen: Traue niemand bei Rechtsgeschäften. Immer alles schriftlich machen.

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