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Ratenzahlung in fremden Namen vereinbart


10.12.2012 19:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Es geht um eine Anzeige gegen mich. Mein Freund hat mich angezeigt, dass ich in seinem Namen eine Ratenzahlung mit einem Unternehmen vereinbart hatte. Richtig ist, dass wir vorab eine solche Ratenzahlung geplant hatten und er mich beauftragte in seinem Namen diese Ratenzahlung anzuleiern, weil er sich darum nicht kümmern wollte. Ich war so dumm und habe mit seinem Namen unterschrieben. Nun ist die Beziehung beendet und er hat mich angezeigt und meint, er habe von dieser Ratenzahlung noch nie was gehört und ich hab das in Eigenregie gemacht, das ist aber nicht wahr. Wir wollten das gemeinsam.

Hab ich mich einer Urkundenfälschung strafbar gemacht?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

objektiv kann in der Unterzeichnung der Vereinbarung eine Urkundenfälschung zu sehen sein.

Grundsätzlich besteht die Echtheit einer Urkunde darin, dass diese auch von dem Aussteller stammt. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem Namen des Freundes könnte das Herstellen einer unechten Urkunde gegeben sein.

Entscheidend ist in Ihrem Fall aber, dass Ihr Freund der Unterzeichnung zugestimmt hat. Er war damit einverstanden, dass Sie die Verhandlungen übernehmen und dann auch diese unterzeichnen durften. Dann aber fehlt es an dem Vorsatz. Sie wollten keine unechte Urkunde herstellen und diese Vereinbarung auch nicht zur Täuschung im Rechtsverkehr nutzen.

Da Ihr Freund nun aber den Auftrag bestreitet, sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2012 | 19:59

Hab ich das richtig verstanden. Wenn ich nachweisen kann, dass mein Freund mit der Unterzeichnung einverstanden war, dann habe ich keine unechte Urkunde hergestellt und wollte auch nicht über irgendwas hinwegtäuschen?

dann wäre ich quasi freizusprechen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2012 | 20:11

Sehr geehrte Ratsuchende,

das haben Sie richtig verstanden. Sie wollten die Urkunde nicht zur Täuschung herstellen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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