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Ratenzahlung


29.01.2007 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



ICH BIN GERICHTLICH VERPFLICHTET EINEM AUTOHAUS CA DREITAUSEND EURO ZU ZAHLEN. AUF MEHRMALIGE RATENZAHLUNGSANGEBOTE GING DER GEGNERISCHE ANWALT NICHT EIN: STATTDESSEN TREIBT ER MIT KONTOPFÄNDUNGEN DIE KOSTEN IN DIE HÖHE: DIE KONTOPFÄNDUNGEN SIND SINNLOS DA ICH ÜBER KEIN GUTHABEN VERFÜGE.
WAS KANN ICH TUN?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben hier, bedingungsgemäß im Rahmen einer Erstberatung, unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Das Autohaus (A) hat durch das Urteil gegen Sie einen sogenannten Titel erwirkt, aus dem es jetzt die Zwangsvollstreckung (§§803 ff Zivilprozessordnung ZPO) in Ihr Vermögen (konkret in Ihre Konten §828 ff ZPO) betreibt/betreiben will. Vermutlich liegt auch ein gerichtlicher Pfändungs-und Überweisungsbeschluß vor, der den Banken eine Auszahlung der Guthaben an Sie verbietet und gleichzeitig A berechtigt an das Geld zu kommen.

Warum A bzw. der Rechtsanwalt von A auf Ihre Ratenzahlungsangebote nicht einging kann hier nicht ermittelt werden, hat aber vermutlich mit der Vorgeschichte des Falles, oder erheblichen Bedenken des A/RA A gegen Ihre Zahlungsfähigkeit oder soger Zahlungswilligkeit zu tun. Möglicherweise waren die angebotenen Raten schlicht zu niedrig oder gänzlich unabgesichert etc.

Die Kosten der Zwangsvollstreckung haben grundsätzlich Sie zu ersetzen (§788 ZPO), nicht aber Kosten, die "nicht notwendig" waren, also Kosten die A zur Zeit ihrer Veranlassung objektiv nicht für erforderlich halten durfte - z.B. Kosten einer offenbbar aussichtslosen Zwangsvollstreckung. Inwieweit diese Aussage auf Ihren Fall zutrifft kann hier nicht beurteilt werden, da u.a. Informationen zu Ihrer Person (Beruf, Einkommensverhältnisse, Vermögensverhältnisse) fehlen. Im Hintergrund steht natürlich die Erwartung von Zahlungseingängen auf eines der Konten.

Sie sollten sich sofort eingehend bei einem Kollegen vor Ort (möglicherweise unter Beanspruchung von Prozesskostenhilfe) oder einer Schuldnerberatung über Ihre Rechte und Pflichten in der Zwangsvollstreckung (auch z.B. Freibeträge) und möglicherweise sogar über die sogenannten Privatinsolvenz (vgl. Insolvenzordnung InsO - § 286 ff Inso Restschuldbefreiung) informieren.

Möglicherweise können sie den A /RA A damit beeindrucken, daß Sie (nachdem Sie sich eingehend informiert haben) ankündigen in die Privatinsolvenz zu gehen, wenn es zu keiner Ratenzahlungsvereinbahrung kommt.


Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung nicht eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen und gegebenfalls weiter Ermittlungen zum Sachverhalt ersetzen kann.

Gerne weise ich darauf hin, dass Sie im die Möglichkeit haben eine kostenlose Nachfrage zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt
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