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Räumungsklage;Gerichtstermin

03.02.2009 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Hallo zusammen,

ich hoffe hier ein paar wie soll ich sagen ne nicht Tipps sondern halt Auskünfte zu bekommen...

Es geht sich um folgendes:
Und zwar wohen ich seit dem 15.1.2008 mit meiner Freundin in unserer Wohnung weil wir eben dumm waren sind wir esrt spät zuM amt gegangen und haben desahlb vom 15. Januar bis April die Miete nicht gezahlt was nicht okay ist das wissen wir selber haben auch so Schulden und uns an eine Schuldnerberatung gewandt..

Nun geht es sich darum das wir zum 3.9.2008 die fristlose kündigung bekommen haben...und jetzt am 12.2. einen Gerichtstermin haben wegen räumgsklage wir haben am 26.6.2008 ein Kind bekommen der jetzt 7 Monate alt ist...

Unser vermieter hat sich Leider eventulel auch verständlich nicht drauf eingelassen das abzuzahlen...das Sozialamt hat einen darlehensweise übernahme abgelehnt da die wohnung 86 euro zu teuer ist...

Nun haben wir am 12.2. den gerichtstermin und wissen nicht meher weiter wie lange dauert es bis wir raus müssen der vermieter meinte am selben tag is das richtig? Wir suchen mict Hichdruck nach einer neuen Wohnung ist aber nicht so einfach da wir leider gottes vom amt leben...

Wir haben eine Riesenangst diesen Monat noch auf der Straße zu stehen wer kann helfen?
Bzw wer kann mir sagen was nun passiert und wie schnell?

Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund Ihres dargestellten Sachverhalts lässt sich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:

Die Aussage Ihres Vermieters, Sie müssten noch am Tag der mündlichen Verhandlung die Wohnung räumen ist nicht richtig. Ihr Vermieter benötigt hierfür zunächst die schriftliche Ausfertigung eines eventuell ergehenden Urteils oder Vergleichs, um einen Gerichtsvollzieher beauftragen zu können.

Sie sollten jedoch vor Gericht, vorausgesetzt das Gericht bejaht den Räumungsanspruch Ihres Vermieters, einen Antrag auf Festsetzung einer Räumungsfrist stellen. Dies ist bis zum Ende der letzten mündlichen Verhandlung möglich.
Die Festsetzung einer Räumungsfrist ist eine gesetzlich festgelegte Möglichkeit, eine Obdachlosigkeit des Mieters zu verhindern.
Das Gericht prüft dann die Gewährung einer Frist und legt diese fest.
Grundsätzlich wird von Gerichten eine Räumungsfrist von ca. drei Monaten bestimmt. Stellt sich im Laufe der Frist heraus, dass diese zu kurz bemessen ist, kann sie auf Antrag des Mieters verlängert werden. Insgesamt darf sie aber ein Jahr nicht überschreiten.

Für den Fall, dass das Gericht eine Räumungsfrist nicht gewährt oder diese abgelaufen ist, so hat der Mieter noch die Möglichkeit, Vollstreckungsschutz zu beantragen. Voraussetzung ist, dass die gerichtlich angeordnete Zwangsräumung für den Mieter eine unzumutbare Härte bedeuten würde, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist. Dies kann z.B. auch in Ihrem Fall vorliegen, wenn einer Familie mit Kindern Obdachlosigkeit droht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die rechtliche Lage geben.

Dr. E. Feldmann
Rechtsanwältin


FELDMANN Rechtsanwälte
Wittbräucker Straße 421
44267 Dortmund
info@feldmann-rechtsanwaelte.de
Tel.: 0231/5325288
Fax: 0231/5325290

Ich möchte Sie noch auf Folgendes hinweisen:
Eine Auskunft kann ich Ihnen nur im Rahmen des mitgeteilten Sachverhalts erteilen. Für eine verbindliche Bewertung ist generell die Kenntnis des gesamten Sachverhalts einschließlich aller Begleitumstände erforderlich. Schon einzelne weitere Tatsachen können zu einem anderen Ergebnis führen.
Die Leistung einer verbindlichen Gesamtbewertung kann im Rahmen einer Onlineberatung nicht erbracht werden.

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