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RSB Versagung wegen § 298 (Mindestvergütung Treuhänder)

10.02.2016 08:36 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Sperrfrist bei Versagung der Restschuldbefreiung aufgrund ungedeckter Treuhändervergütung. Die Sperrfrist beträgt drei Jahre, BGH IX ZB 219/08.

Hallo,

mir wurde im letzten Jahr aus verschiedenen Problemen in meinem Privatbereich (ich hatte kein Interesse mehr an allem) die RSB wegen § 298 Mindestvergütung Treuhänder versagt.

Zum Thema:
-Regelinsolvenz

Ich würde gern nach neuem Recht eine Insolvenz anstreben. Meine Persönlichen Probleme die mich auch in dieses Problem geführt haben sind abgeschlossen. ich habe einen Job aber werde den verlieren wenn bald gepfändet wird (Insolvenz ist in Ordnung)


Daher meine Frage:
Besteht eine Chance das ich wieder ein Insolvenzverfahren beginnen kann ? (Sperrfrist?)


Grüße
C.M.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Für die Beantragung eines Insolvenzverfahrens besteht keine Sperrfrist. Sie können jederzeit einen Insolvenzantrag stellen. Problematisch ist der Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung. Nach § 287 a InsO und nach der Rechtsprechnung des BGH IX ZB 219/08 haben Sie auch hier eine Sperrfrist von drei Jahren, ab Versagung der Restschuldbefreiung.

2. Folglich macht ein Insolvenzantrag mit dem Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung aktuell keinen Sinn, da die Sperrfist erst in 2018 abläuft.

3. Ggfs. macht es Sinn mit den Gläubigern zu verhandeln bzw. und eine entsprechende Vermögensauskunft vor einem Notar abzugeben, damit keine Pfändung erforderlich ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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