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RE.aufenthaltszweckänderung


| 02.10.2007 15:26 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht



Sehr geehrte anwälte ,ich schildere ganz kurz meine fallskonstellation.
Ich habe eine aufenthalterlaubnis nach $16(studium)(nicht-EU)und habe vor kurz mein kind bekommen.zur zeit punkt der geburt der vater meines kindes hatte eine aufenthalerlaubnis nach$31.das kind ist nicht deutsche(vaterschaftanerkennung erfolgreich).6 monaten später bekommt mein freund(vater) die deutschestaatsangehörigkeit(wir führen eine familiäre lebensgemeinschaft) .
1)welche aufenthalterlaubnis werde mein kind bekommen?
2)könnte ich auch als mutter andere aufenthalterlaubnis bekommen?
Mit freundlichen grüßen
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Für Ihr Kind ändert sich dadurch, dass sein Vater Deutscher geworden ist, die Rechtslage dahingehend, dass es in Zukunft - wenn seine jetzige Aufenthaltserlaubnis abgelaufen sein wird - einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis haben wird, und zwar prinzipiell unabhängig von der Frage, ob der Lebensunterhalt des Kindes ohne staatliche Unterstützung gesichert ist; außerdem ist dem Kind im Regelfall schon nach drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, sofern es weiterhin in familiärer Gemeinschaft mit dem Vater lebt. Außerdem können Sie die Einbürgerung des Kindes ab sofort betreiben.

Was Sie anbetrifft, können Sie versuchen, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 36 Abs. 2 AufenthG zu erhalten. Dies wird sich jedoch wahrscheinlich kompliziert gestalten, da § 36 Abs. 2 AufenthG die Entscheidung, ob Sie eine Aufenthaltserlaubnis erhalten oder nicht, grundsätzlich im Ermessen der Ausländerbehörde steht und nach § 16 Abs. 2 AufenthG die Erteilung eines solchen im Ermessen stehenden Aufenthaltstitels an Studenten eigentlich untersagt. Dem kann man mit dem Argument begegnen, dass der grundgesetzliche Schutz von Ehe und Familie es gebietet, dass Ihnen eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Zusammenlebens mit Ihrem Kind erteilt wird, und § 16 Abs. 2 AufenthG dem nicht entgegenstehen darf. Ob die Ausländerbehörde dies akzeptiert, ist abzuwarten. Leichter wäre die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Führung einer familiären Gemeinschaft, wenn Sie Ihren Lebensgefährten heirateten. Dann hätten Sie definitiv Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis und die Problematik des § 16 Abs. 2 AufenthG würde sich nicht stellen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2007 | 19:44

Vielen dank für ihre antwort geehrte anwältin.Als nachfrage würde ich angeben das ich von der uni ex-matrikuliert wurde(studium abgebrochen) und meine aufenthalt lauft am ende november aus.
1)Könnte ich abgeschoben werden? (meine freund will noch nicht von heirat hören)
Mit freundlichen grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.10.2007 | 13:59

Nein, Sie werden nicht abgeschoben werden können. Nach Ihren Angaben lebt Ihr Kind mit seinem Vater in einer familiären Gemeinschaft. Es hat ein Recht darauf, diese familiäre Gemeinschaft mit seinem Vater weiterführen zu dürfen und zwar, wenn der Vater nichts anderes will, in Deutschland. Da es gleichzeitig ein Recht darauf hat, auch mit Ihnen als Mutter in familiärer Gemeinschaft zu leben, und umgekehrt Sie ebenfalls einen Anspruch auf Zulassung zur Führung einer familiären Gemeinschaft mit Ihrem Kind haben, vermittelt Ihnen Ihr Kind auf diese Weise einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Sie sollten aber frühzeitig mit der Ausländerbehörde in Kontakt treten, um abzuklären, ob man dies dort genauso unkompliziert sieht - was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird - oder ob dort irgendwelche Bedenken bestehen. Gegebenenfalls schalten Sie bitte einen Rechtsanwalt ein.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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