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REHA Verschieben, Krakschreibung und Einwilligung von der Rentenversicherung

23.05.2016 07:25 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Morgen,

ich möchte mich anwaltlich beraten lassen.

Ich habe eine REHA bewilligt bekommen. Da der vorgeschlagene Termin mir nicht passt, habe ich die Einrichtung angerufen und den Termin verschieben lassen. Der neue Termin wurde auch schriftlich bestätigt. Ich wurde gefragt, ob ich momentan krankgeschrieben bin. Offenbar wenn die Krankschreibung wegen der Krankheit, für die ich zur REHA gehe, wäre, darf man nicht verschieben. Die REHA ist geplant bei der gastroenterologsiche Abteilung für meine Verdauungsbeschwerde. Ich war bis Ender letzter Woche wegen Erschöpfungszustände krankgeschrieben. Die Dame von der Einrichtung wollte sicher sein, dass ich diese Woche nicht mehr krank bin. Nun lese ich auf dem Blatt von der Deutschen Rentenversicherung folgende: ....Liegen wichtige Gründe vorliegen, durch die Sie verhindert sind, die Reise anzutreten, bitten wir Sie, die REHA Einrichtung und uns unverzüglich zu benachrichtigen. Die REHA Einrichtung ist angewiesen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt nur mit unserer ausdrücklichen Einwilligung aufzunehmen. Andernfalls kann die bewilligte Leistung versagt werden. Im Ärztlicher Befundbericht zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe hat mein Arzt u.A. geschrieben: Als Diagnose, Verdauungsstörung, Depression und Erschöpfungszustand, Infektanfälligkeit. Als Rehabilitationsziele, Stabilisierung der Darmprobleme, Antrag erfolgte auf meine Anregung, mit Ja angekreuzt.
In dieser Konstellation habe ich folgende Fragen:

1. Muss ich mich noch mit der Rentenversicherung in Verbindung setzen wegen der Verschiebung? Der Grund, warum ich die REHA verschoben habe, ist, bereits im Januar gebuchte Urlaub mit meinem Mann. Mein Mann will den Urlaub nicht verschieben. Die Dame hat nach dem Grund der Verschiebung nicht gefragt. Ich befürchte aber, wenn ich das der Rentenversicherung ehrlich sage, sagt die Rentenversicherung, ein Urlaub ist kein wichtiger Grund. Was kann man als Grund nennen, damit die Rentenversicherung die Verschiebung einwilligt. Ich will in den Urlaub und danach in die REHA auch.
2. Wie erwähnt, letzte Woche war ich wegen Erschöfpfungszustand krankgeschrieben gewesen. Diese Woche bin ich nicht krankgeschrieben. Wie ist es, wenn ich in den nächsten Wochen wieder wegen dieses Grundes erneut krankgeschrieben würde, wird es problematisch mit der REHA?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Viele Grüße

Erdbeer

Sehr geehrte Ratsuchende,

so verständlich auch der Urlaubswunsch ist, Sie müssen es der Reha melden.

Dabei sind Sie verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

Machen Sie unrichtige oder geschönte Angaben, setzen Sie sich eventeuell Rückzahlungsanspruchen und einem Strafverfahren aus.

Ein Urlaub ist natürlich kein wichtiger Grund.

Einen nicht vorliegenden, also wichtigen Grund kann ichnen aus den obigen Gründen nicht genannt werden.

Sie werden verstehen, dass sich kein Rechtsanwalt an so einer Täuschung des Reha-Trägers beteiligen wird.

Schieben Sie daher keinen Grund vor, wenn Sie nicht die obigen Konsequenzen fürchten wollen.

Wenn sie nun erneut krank werden, ist fraglich, ob Sie dann reha-fähig sind. Denn diese Fähigkeit ist Voraussetzung. Vielleicht wird die Reha dann verschoben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 23.05.2016 | 16:20

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Zu meiner zweiten Frage ist Ihre Antwort etwas zu allgemein. Gibt es einen Unterschied, welchen Grund der Arzt für die Krankschreibung eingetragen hat, wenn es darum geht, ob es mit der REHA möglicherweise problematisch wird?

Zu meiner ersten Frage: ich habe mit der Dt. Rentenversicherung gesprochen, und eine Einwilligung ist nicht nötig, anderes als Sie geschrieben haben.

Danke für Ihre etwas ausführlichere Antwort zu meiner zweiten Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.05.2016 | 16:31

Sehr geehrte Ratsuchende,

von einer Einwilligung hab ich auch nicht gesprochen, sondern von der wahrheitsgemäßen Unterrichtung.

Und wenn Sie wahrheitsgemäß unterrichtet haben, ist doch alles in Ordnung.

Wenn der Versicherer dann grünes Licht gibt, gibt es auch keine Probleme

Es kommt allein darauf an, ob Sie in der Lage sind, die Reha durchführen zu können.

Sicher gibt es deswegen einen Unterschied beim Grund:

Wenn der Arzt einen Grund nennt, der die Reha-Fähigkeit tangiert, ist das anders zu bewerten, als wenn der Arzt einen Grund nennt, die die Reha-Fähigkeit nicht beeinflusst.

Sind Sie nicht in der Lage, die Reha druchzuführen, wird die Reha verschoben werden müssen.

MIt freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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