Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

RA-Mandat und Kosten im LG-Prozeß

25.03.2009 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Einen schönen Tag trotz Schlechtwetter,
werde vor LG-Heilbronn von Anwalt XY vertreten unter PKH-Antragstellung gegen Bank YZ (Kläger). PKH-Antrag wurde rasch zurückgewiesen und Anwalt XY möchte wegen Kostenrisiko Mandat nicht weiter führen, will deshalb an Gütetermin nicht teilnehmen, sodaß für mich kostengünstigeres Versäumnisurteil ergeht. Anwalt XY sagt, dass sei für mich die kostengünstigste Lösung. Warum legt er aber das Mandat nicht nieder ? Wie sind für mich die persönlichen Folgen im Bezug auf das zustehende Anwaltshonorar zum einen bei Mandatsniederlegung, zum anderen bei Versäumnis des Termins durch Anwalt ?
Bitte kurze verständliche E-mail für Nichtjuristin. Vielen herzlichen Dank und etwas Sonnenschein.

Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Kostenrechtlich macht es keinen Unterschied, ob der Anwalt das Mandat nun niederlegt oder einfach nicht erscheint. Hier ist wohl schon die Verfahrensgebühr (3100 VV RVG) angefallen. Bei einer Wahrnehmung des Termins durch den Anwalt würde die Terminsgebühr (3104 VV RVG) anfallen.
Erscheint er nun zum Termin nicht, so fällt auch keine Terminsgebühr an. Legt er das Mandat nieder, so darf er natürlich nicht zum Termin erscheinen. Somit fällt auch hier keine Terminsgebühr an.

Allerdings ist zu prüfen, ob nicht ein Anerkenntnis sinnvoller wäre, denn dadurch würde der Termin aller Wahrscheinlichkeit ganz vermieden und demzufolge auch keine Terminsgebühr des gegnerischen Anwalts – die im Falle eines Unterliegens wohl von Ihnen zu zahlen wäre – entstehen würde.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70558 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr gute Beratung und sehr schnell. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alle Fragen zufriedenstellend beantwortet! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Top! Die Antwort mir sehr weitergeholfen! ...
FRAGESTELLER