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RA Gebühren nach Unterhaltsabänderungsbeschluss


10.06.2008 17:36 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Mein Mann hat einen Unterhaltsabänderungs-Prozess gegen seinen Sohn gewonnen, der bereits die zweite Ausbildung absolviert.

Laut Urteil vom Amtsgericht hat der Sohn die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Mein Mann erhielt von seinem RA eine Rechnung mit der Bitte, den Betrag erst einmal zu überweisen, den eigentlich der Sohn bezahlen müsste!
Und wenn der Sohn eventuell Raten überweist, würde der RA diese selbstverständlich meinem Mann erstatten. Falls nicht, müsste mein Mann wieder Kosten aufwenden um an sein Geld zu kommen.

Aus dem Schreiben ging noch hervor, das der RA einen Kostenfestsetzungsantrag gegen den Sohn, an das Amtsgericht gestellt hat.

Wir sehen nicht ein, dass wir das Geld bezahlen, da wir von dem Sohn keinen Cent wieder bekommen, da seit 12 Jahren kein Kontakt zwischen Vater und Sohn besteht.

Kann mein Mann dazu gezwungen werden (Pfändung o.ä.), den Betrag dem RA zu zahlen?
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen gerne aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Ich empfehle Ihnen dringend, die Rechnung des Anwalts zu bezahlen. Zwar hat Ihr Sohn als Unterlegener letztendlich die Kosten des Verfahrens zu tragen. Allerdings sind Sie zunächst Auftraggeber Ihres Anwalts und damit auch Gebührenschuldner. Ggf. kann der Anwalt sogar die Kosten gegen Sie festsetzen lassen und dann die Vollstreckung hieraus gegen Sie betreiben. Aus dem Kostenfestsetzungsbeschluss gegen Ihren Sohn können Sie im übrigen 30 Jahre lang vollstrecken.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine Orientierung geben konnte. bitte nutzen Sie ggf. die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
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Fax. 0211/324021
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