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RA Gebühren


| 01.05.2014 18:09 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle





Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

ich habe im dez.2012 ein Prozess gegen mein Zahnarzt geführt und verloren. Streitwert 1200,00
(Restzahlung einer Zahnarzt Rg. und Mängel)
Ich hatte für diesen Prozess entsprechende Deckung von meiner Rechtsschutzversicherung gehabt.
Da ich zu der Zeit im 2013 arbeitslos war und kaum Einkommen hatte, habe ich einen Antrag bei der Klägerin bzw. seiner RA gestellt, dass ich die Kosten entsprechend in Raten zahlen werde. Dabei habe ich ausführlich meine Situation geschildert und bot mind. 100,00 im Monat.
Au meine Anfrage kam keine Antwort. Nun habe ich die Forderung nicht beglichen.
Darauf hat der RA der Klägerin entsprechende Schritte eingeleitet und versuchte die volle Summe: die RG. der Klägerin von 1200,00 zzgl. seine RG 555,00 zzgl. 101,00 Zinsen und 141,00 Gerichtsvollziehergebühren, Gesamt Summe 1950,00 € zu einziehen.
Da ich immer noch nicht zahlen könnte, hat mein Sohn der Klägerin im Okt. 2013 ein Vergleich in Höhe von 30% der gesamten Forderung als vollständige Ablösung angeboten.
Die Klägerin hat dem Vergleich mit sofortigen Rückzahlung von ein Drittel, d.h. 671,00 € von der Gesamtforderung also von aktuell 2.013,00 € zugestimmt.
(so lautete das Schreiben von der RA)
Mein Sohn hat dann auch umgehend bezahlt. Der Pfändungstitel würde uns zurück gesendet und die Forderung entsprechend annulliert.
Dann habe ich im Feb 2014 meine RVersicherung angefragt, warum die Kosten des RA der Gegenseite nicht bezahlt worden sind? Wg. der Verzugszinsen etc.
Darauf hat mich meine RV informiert, dass bereits am 18 Jan.2013 auf Anweisung meines RA 555,00 € bezahlt worden sind.
Ich würde darüber von keine Seite informiert.
Ich Forderte darauf den RA mir die Kosten in Höhe von 555,00 zurück zu erstatten.
Er antworte mir ganz kurz, dass die Sache bereits abgeschlossen sei und alles erledigt ist, außerdem mir steht keine Rückzahlung der Kosten von der RV nicht zu.
Meine Frage lautet: Stimmt das, dass der RA darf die Zahlung von meiner Rechtschutz behalten und
zusätzlich noch von mir Pfänden? Durfte er mir das Verschweigen (das seine RG bereits bezahlt war), um die Gesamtsumme entsprechend zu erhören? Ist das rechtmäßig???
Oder habe ich Anspruch auf die Rückzahlung von 555,00 € von dem RA?
Wenn ja, auf welche Gesetzgrundlage?
Irgendwie finde ich das Verhalten, bzw. Vorgehen von dem RA nicht korrekt…………..

Ich freue mich auf Ihre Antwort und danke voraus.

schönen Gruß
Tina

Sehr geehrte Ratsuchende,


das Verhalten des Rechtsanwaltes ist nicht korrekt und sollte so auch nicht hingenommen werden.


Wenn im Oktobber 2013 eine Gesamtsumme von rund 2.000 € bei den Verhandlungen in Raum standen, tatsächlich aber eine Teilzahlung bekannt gewesen ist, hätte darauf hingewiesen müssen. Bitte schalten Sie die Rechtsanwaltskammer ein, da so ein Verhalten nicht sanktionslos bleiben darf.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nach Ihrer bisherigen Schilderung wird der Rückzahlungsanspruch sogar auf §§ 823 BGB, 263 StGB gestützt werden können


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Bewertung des Fragestellers 03.05.2014 | 19:33


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