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RA Christopher Volke :- Ergänzende Frage : Thema: Wohnungstür Video-Aufzeichnung


26.12.2013 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Sie schreiben :
"Das heißt, sie können diese Bilder, nicht in einem Zivilprozess verwenden, wenn Sie z.B. einen dann erwischten Nachbarn auf Unterlassung verklagen wollen.Die Beweislast hierfür liegt bei Ihnen."
Wenn zwar mit Bewegungsmelder Vorgänge vor der Wohnungstür aufgezeichnet werden,
in der Regel aber nur,
um Wohnungseinbrecher,
- die sich ja vorher alle Wohnungstüren zwecks geringstem Widerstand anschauen,
also auch bei meiner gut gesicherten Tür vorbeikommen,
schlußendlich aber - hoffentlich - entweder garnicht oder in einer anderen Wohnung einbrechen -
optisch dingfest zu machen,
und dieses Beweismaterial ggf. dann der Polizei zur Verfügung gestellt wird.
ggf. mit dem Hinweis, daß hier ausnahmsweise diese Kamera zu Testzwecken mal eingeschaltet war,
habe ich dann seitens der Polizei mit Dank oder mit irgendeinem Verfahren zu rechnen ?

Hinweis ;:
Ich wohne in einem Treppenhaus-Gebäude - kein Aufzug,
in meine oberste Etage kommt in der Regel nur mein Nachbar und ich,
den ich, wenn ich will, auch so kommen höre,
mit wem er kommt, könnte ich auch mit einem herkömmlichen Spion erkennen ...

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Sehr geehrter Fragesteller, ich beantworte Ihre Frage auf Grund Ihrer Angaben wie folgt : Sie überwachen hier einen nicht privaten, d.h.öffentlichen Raum ohne dass die aufgezeichneten Personen Kenntnis haben. Dies ist unrechtmäßig, dennoch können die Ergebnisse im Strafprozess verwendet werden. In Deutschland ist hierzu kein Beweisverwertungsverbot normiert. Trotzdem aber ist nicht auszuschließen, dass Sie selbst Probleme bekommen, wenn unrechtmäßig Überwachte die Überwachung mitbekommen. Sie können Unterlassung und Herausgabe des Bildmaterials verlangen.
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