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Quellenangabe bei Texten

13.01.2015 14:43 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es handelte sich um Urheberrecht an Texten und die entsprechend einzuleitenden Schritte einer Abmahnung sowie der Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserklärung.

Ich besitze eine Webseite (gewerblich) über mobile Technik wie Smartphones etc. Dort verfasse ich fast täglich neue Artikel wie auch Anleitungen zur Bedienung von Geräten. Auch habe ich dort eine Datenbank mit all den befassten Geräten.
Nun gibt es eine Webseite, die stets die selben Geräte als auch Anleitungen veröffentlicht. Dabei ist klar zu erkennen, das meine Webseite als Quelle dient. Dies ist vor allem daran zu erkennen, das die Anleitungen meist den extakt selben Titel der meinen hat, sowie eine ähliche Textstruktur und -aufbau.

Man kann im gesamten sehr klar sehen, das man hier meine eigene Webseite nachmachen möchte.

Muss der Betreiber der Webseite meine Artikel mit einem Quellverweis angeben?
Welche Mittel habe ich, gegen ihn rechtlich vorzugehen?
13.01.2015 | 15:48

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Als Verfasser der Texte sind Sie grundsätzlich der Urheber im rechtlichen Sinne. Ihre gedankliche Schöpfung ist somit durch das Urheberrechtsgesetz geschützt.

Sollte es klar sein, dass Ihre Texte abgeschrieben oder fast gleich verfasst sind, könnte darin in der Tat eine Urheberrechtsverletzung liegen. In diesem Fall müsste der Verfasser diese tatsächlich mit einer Quellenangabe versehen und dürfte die Texte ohne eine solche nicht verwenden, schon gar nicht gewerblich.

Ich rate Ihnen dazu, sich anwaltlicher Hilfe anhand der konkreten Internetseiten zu bedienen, da von hier aus naturgemäß nicht abschließend beurteilt werden kann, ob tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Deshalb rate ich Ihnen dazu, dies genau prüfen zu lassen. Liegt dann eine Urheberrechtsverletzung vor, so ist die übliche Vorgehensweise, dass die Gegenseite abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert wird. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung könnten die Ihnen entstandenen Rechtsanwaltskosten unter Umständen auch der Gegenseite auferlegt werden.

Mit der beschriebenen Abmahnung wird die Gegenseite in der Regel dazu aufgefordert, eine so genannte Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben und die übernommenen Texte von der Internetseite zu entfernen.

Mit Abgabe der Unterlassungsverpflichtungserklärung gilt die Wiederholungsgefahr als gebannt. Sollte die Gegenseite nach Abgabe einer solchen Unterlassungsverpflichtungserklärung gleichwohl wiederum von Ihnen verfasste Texte verwenden, so wäre in der Regel eine angemessene Vertragsstrafe zu Ihren Gunsten zu zahlen.

Sollte sich die Gegenseite im Falle einer Urheberrechtsverletzung nicht dazu bewegen lassen, eine Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben, so könnte die Gegenseite auf Unterlassung verklagt werden.

Allerdings dürfte es schwierig werden, diese Vorgehensweise ohne anwaltliche Unterstützung durchzuziehen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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