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Prüfung Makler-Allein-Vertrag

| 10.10.2014 22:59 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Ich habe am 28.01.2014 einen Makler- Allein-Auftrag mit einer Immobiliengesellschaft abgeschlossen (2-seitiger, einfach abgefasster Vertrag, der bei Annahme der Fragestellung dem Bearbeiter per mail zugestellt wird; ist nicht vor einem Notar geschlossen worden) zum Verkauf meines Hauses.
Bis zum 30.09.2014 war eine Mehrerlösprovision bei Verkaufserfolg vereinbart. Sollte das Haus bis zu diesem Zeitpunkt nicht verkauft werden, hat sich der Makler verpflichtet, die Immobilie zum 01.10.2014 gegen einen Festpreis von 55.000 Euro in seinen Bestand zu übernehmen.
Der Makler-Allein-Auftrag wurde von mir fristgerecht zum 01. 10 2014 gekündigt.
Kurz nach meiner Kündigung Mitte August habe ich angefragt, wann mich der Makler über den weiteren Verlauf informieren würde. Daraufhin sagte er, dass er Mitte September automatisch auf mich zu käme, was aber nicht passierte. Am 01.10. bekam ich per mail die Nachricht, dass der Makler dem Notar meine persönlichen Daten mit so gravierenden Rechtschreibfehlern in meinem Vornamen übermittelt hatte, dass dieser mich im Grundbuch nicht finden konnte, um einen so genannten Vorvertrag aufzusetzen. Um das Ganze ein wenig zu beschleunigen, habe ich die Daten dem Notar selbst zugesandt. Am 06.10. bekam ich dann per mail den vom Makler in Auftrag gegebenen Vorvertrag, zur Übertragung meiner Immobilie an die Immobiliengesellschaft gegen den Festpreis, da sich innerhalb der festgelegten 8 Monate Laufzeit kein Käufer für die Immobilie gefunden hatte.
Nach Durchsicht des Vertrages stellte ich fest, dass zwar der Kaufpreis mit 55.000 Euro richtig festgesetzt war. Der Makler ist aber plötzlich der Meinung, dass sich während der 8-monatigen Vertragslaufzeit verschiedene Feuchtigkeitsmängel in verschiedenen Teilen des Hauses gebildet haben und dass ich diese fachmännisch beheben lassen soll (oder wie ich vermute einen Abschlag auf die Verkaufssumme in Kauf nehmen soll).
Dazu muss man sagen, dass das Haus über 80 Jahre alt ist. Es befindet sich auf einem 922 qm großen Grundstück in ruhiger Stadtrandlage. Es hat tatsächlich Feuchtigkeitsmängel, die aber auch schon bei Vertragsabschluss im Januar bestanden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Makler, der übrigens auch Dipl. Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken ist, das Haus nur recht leger besichtigt, um dann festzustellen, dass es altersgemäß einigermaßen ok sei und an der ein oder anderen Stelle auch renovierungsbedürftig.(Häusern rechnet man heute eine Lebensdauer von 80 Jahren an.)
Auf meine telefonische Rückfrage hin, warum der Makler mir nicht eher von diesen neu aufgetretenen Mängeln berichtet habe, so dass ich eher hätte darauf reagieren können und tätig werden können, sagte er, diese hätten sich erst in den letzten 4 Wochen gebildet. Er habe es dann „ehrlich gesagt auch verpennt",
mich zu unterrichten.
Während der Vertragslaufzeit habe ich das Haus nicht betreten, da der Makler ja für alles allein zuständig sein sollte. Er hatte mich bei Vertragsabschluss auch darauf hingewiesen, dass er die
Möglichkeit hätte, den Rasen mähen zulassen sowie den Innenbereich marktgerecht darzustellen. Diese Versprechungen des Maklers wurden in keiner Weise umgesetzt. Ebenso wurde das Haus über den kompletten Zeitraum nicht gelüftet, was nun dafür gesorgt hat, dass die Mängel, die definitiv schon im Januar bestanden haben, nun in Form von Schimmel oder abbröckelndem Putz zu sehen sind.
Des Weiteren wurde mir auch bis heute nicht der Schlüssel ausgehändigt, obwohl der Vertrag zum 01.10 gekündigt wurde. Stattdessen werden angeblich noch Besichtigungen durchgeführt oder wie ich denke die Mängel in Augenschein genommen (Tapete war an 2 Stellen offensichtlich abgerissen, der Beton unterhalb des Balkons abgeklopft), evtl. für die persönliche Beweisaufnahme.
Auch habe ich während der ganzen Vertragslaufzeit nur einmal auf meine Anfrage hin eine Auflistung von Interessenten vom Makler erhalten. Selbst zum Vertragsende bekam ich keinerlei Auflistungen von Kaufinteressenten.
Meine Fragen an einen Anwalt:
Hätte der Makler nicht spätestens, als ich den Vertrag fristgerecht gekündigt hatte,
mich über die Mängel informieren müssen ? Verpflichtet das Nicht- Anzeigen von Veränderungen der Bausubstanz während der Laufzeit des Maklervertrags nicht zur Zahlung des vereinbarten Verkaufspreises ohne Abschlag ? Der Makler hatte 8 Monate Zeit die Immobilie
genauestens in Augenschein zu nehmen (Zweitschlüssel).
Ist seine verspätete Einrede zulässig oder kann ich die Zahlung ohne Abschlag durchsetzen ?
Im Vorvertrag verlangt der Makler, dass fachmännische Reparaturen durchgeführt werden sollen, an Hand derer genau der Zustand wieder hergestellt werden soll, der bei Vertragsabschluss bestanden hat. Welcher Umfang ist bei einem 80-jährigen Haus geboten?
Wie ist die Rechtslage ?


11.10.2014 | 07:27

Antwort

von


(335)
Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
Web: http://www.rechtsanwalt-kromer.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bitte lassen Sie mir den Maklervertrag, wie angekündigt, per Mail zukommen (info@rechtsanwalt-kromer.de). Ich werde diesen prüfen und Ihnen meine Einschätzung zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

Bewertung des Fragestellers 16.10.2014 | 20:01

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