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Prüfung Arbeitszeugnis Probezeit

| 27.07.2018 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.


Guten Tag,
mir wurde kurz vor Ablauf meiner Probezeit mit 2-Wochenfrist meine erste Festanstellung gekündigt. Als Grund wurde „Schüchternheit" genannt, meiner Ansicht nach ist es aus Mangel an Aufträgen, betriebsbedingt. Das Unternehmen hat nur 4 Mitarbeiter.
Ich habe nun ein Zeugnis erhalten und würde Sie bitten, es kurz auf versteckte Hinweise zu prüfen und zu bewerten.
Zudem würde ich gerne den Abschluss: "aus betriebsbedingten Gründen…" im Zeugnis stehen sehen. Welche Möglichkeiten habe ich, dies einzufordern?

mfg Danke

Zeugnis

Herr XXX, geboren am XXX in XXX,
trat am XX.XX.XXXX in unser Unternehmen ein und wurde als
Marketing Manager
Im Bereich Marketing beschäftigt.
Herr XXX verfügte über eine ausgezeichnete Initiative und Leistungsbereitschaft, sowie über fundierte Fachkenntnisse aus Seinem Studium.
Zudem zeichnete er sich als ein selbstständiger sowie jederzeit flexibler und stets lernbereiter Mitarbeiter aus.
Herr XXX war ein äußerst zuverlässiger und sorgfältiger Mitarbeiter, der die übertragenen Aufgaben zügig erledigte.
Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten war stets einwandfrei, und auch im Kreise seiner Kollegen wurde er sehr geschätzt.
Zusammenfassend bestätigen wir, dass Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt hat.
Herr XXX verlässt das Unternehmen zum XX.XX.XXXX. Wir wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst gilt, dass Sie als AN einen Anspruch auf ein sog. "wohlwollendes Arbeitszeugnis" haben. Hierin sind Ihre Leistungen wahrheitsgemäß, aber auch positiv darzustellen.

Sofern Sie nachweisen können, dass die Kündigung betriebsbedingt war, ist dies auch in das Arbeitszeugnis aufzunehmen.

Nach den beschriebenen Formulierungen ist das Zeugnis nach dem Wortlauft im Notenbereich "gut" anzusiedeln.

Allerdings ermangelt das Zeugnis an einer bestimmten Form und ist auch sehr knapp gehalten.

Zunächst gilt, je umfangreicher und detailorientierter ein Zeugnis ausgestaltet ist, umso mehr wird es von einen zukünftigen potentiellen Arbeitgeber positiv bewertet.

Zu Beginn der Beurteilung sollte der zu Beurteilende nebst persönlichen Daten und dem Eintritt in die Unternehmung benannt werden.

Sodann folgt eine Unternehmensbeschreibung der Unternehmung, worin deren Tätigkeit liegt, welche Kunden sie hat und seit wann sie am Markt agiert.

Im Anschluss folgt eine Tätigkeitsbeschreibung, mit Aufzählung Ihrer Tätigkeitsbereiche.

Schließlich folgt die von Ihnen übermittelte Beurteilung mit Schlussformel.

Daher sollten Sie - gemäß der oben beschriebenen Form - ein ordnungsgemäßes Zeugnis verlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 29.07.2018 | 03:55

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