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Provisonen Rückforderung bei Angestellenverhältnis

25.09.2010 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Ich habe ein Problem bei dem ich Ihre Hilfe benötige. Ich habe von von 02/2008-09/2009 bei einer Bank im angestellten Außendienst gearbeitet. Gehaltsbestandteil war ein Festgehalt(nicht ins verdienen zu bringen) sowie Provisionszahlungen für Abschlüsse.

Ende 2009 wurde der Vertriebskanal Außendienst bei der Bank gecancelt, dh wir haben alle einen Aufhebungsvertrag erhalten.

Nun sind mehrere Verträge seit meinem Ausscheiden storniert worden. Ich habe daraufhin eine Rückzahlungsaufforderung der anteiligen Provision erhalten. Hat die Bank Anspruch darauf, auch wenn ich im Angestelltenverhältnis war? Meines Wissens ist es doch so, dass ich die Möglichkeit haben muss den Storno abzuwehren...ich habe zwar immer Stronowarnungen mit den Namen erhalten, jedoch keine Kontaktadressen, ich darf ja auch gar nicht im Namen der Bank auftreten, habe also gar keine Möglichkeit den Storno abzuwehren.

Ich habe den Tipp bekommen, einen Buchauszug anzufordern, da dies wohl nicht jede Gesellschaft kann, leider habe ich diesen jedoch erhalten.

Was kann ich noch tun? Bin ich im Recht?

25.09.2010 | 16:51

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Das was Sie da schildern ist insbesondere im Versicherungs- und Finanzbereich sehr üblich. So kennt jeder Handelsvertreter einer Versicherungsgesellschaft dieses Problem, dass der Kunde beispielsweise eine Lebensversicherung kurz nach Abschluss storniert und der Handelsvertreter die Stornoreserve zurückzahlen muss.

Die ist nicht nur bei selbstständigen Handelsvertretern, sondern auch bei Angestellten möglich, sofern dieses vertraglich vereinbart war. Ob dieses bei Ihnen der Fall ist, lässt sich im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis Ihrer vertraglichen Bindung gegenüber der Bank leider nicht beurteilen.


Sie sollten noch einmal genau in die Vertragsunterlagen sehen, was Sie hier in Bezug auf Stornokosten mit der Bank vereinbart haben.

Ein Storno ist grundsätzlich dann wirksam, wenn es faktisch durchgeführt worden ist. Ein Widerspruchsrecht gibt es insoweit leider nicht. Dies würde auch keinen Sinn machen, da es ja die alleinige Entscheidung des betreffenden Kunden ist, ob der storniert oder nicht.

Sollten die Stornokosten aber gemessen an der Vertragsgrundlage zwischen Ihnen und der Bank zu hoch sein oder gegebenenfalls falsch berechnet sein, so können und sollten Sie natürlich widersprechen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben .Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehme Samstagnachmittag und ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Fax.0471/140244


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

ANTWORT VON

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