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Provisionzahlung


06.02.2006 17:22 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich habe von Jan/05-April 05 in einer Maklerfirma als nebenberufliche freie Mitarbeiterin gearbeitet. Dann wurde das Vertragsverhaldnis im beiderseitigen Einvernehmen gelöst. Die bis dahin ausstehende Provision von 799,00 € wollte mir der Chef auf Raten in 24 Monaten auszahlen mit der Begründung, wenn die Verträge ins Storno gehen ,würde er sein Geld nicht wiederbekommen.
Seit 5 Monaten zahlt er die vereinbarten Raten nicht, trotz mehrmaliger telefonischer Aufforderungen.Es wurde auch nichts schriftlich vereinbart.Ich habe die Ratenvereinbarung nur auf meiner Provisionsabrechnung stehen.

Frage: Ist er überhaupt dazu berechtigt, die Provisionen einzubehalten und mir in Raten auszuzahlen, was kann ich tun, diese zu erhalten.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Anfrage beantworte ich auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt:

Der Provisionsanspruch wird mit Abschluss des rechtswirksamen Hauptvertrages fällig. Wird also z.B. der vom Makler nachgewiesene oder vermittelte Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag etc. zwischen dem Auftraggeber des Maklers und dem Dritten rechtswirksam geschlossen, entsteht in diesem Moment der Provisionsanspruch. Etwas anderes gilt nur, wenn abweichende Fälligkeitsregelungen getroffen werden.

Vor diesem Hintergrund müssen Sie sich nicht mit der von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber aufgezwungenen Zahlungsmodalität zufrieden geben.
Da zwischen Ihnen allerdings auch keine abweichenden Fälligkeitsregelungen vereinbart worden sind, haben Sie einen Anspruch auf Zahlung der restlichen Provisionsleistung.

Sie sollten daher Ihren ehemaligen Arbeitgeber unter Hinweis auf den o.g. Fälligkeitseintritt zur Zahlung der restlichen Provisionsleistung auffordern und ihm dazu eine Frist (10 Tage) zur Zahlung setzen. Darüber hinaus sollten Sie ihm klarmachen, dass Sie Ihren Zahlungsanspruch bei fruchtlosem Fristablauf auch klageweise geltend machen werden.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Ausführungen weiter geholfen habe.

Mit freundlichen Grüßen
RA Roth

Anwaltskanzlei K. Roth, www.kanzlei-roth.de, info@kanzlei-roth.de

Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2006 | 18:10

Es handelt sich um Versicherungsprovision von einem Versicherungsmakler. Ist es die gleiche Rechtslage?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2006 | 19:39

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

an der geschilderten Rechtslage ändert sich durch Ihre Nachfrage nichts.

Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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