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Provisionszahlung nach Kündigung


20.01.2006 13:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich arbeite als Automobilverkäufer und wurde zum 31.01.2006 aus betrieblichen Gründen gekündigt. Es besteht kein schriflicher Arbeitsvertrag. Es wurde jedoch vereinbart, daß die Provision für Neuwagen nur zu 50% ausbezahlt wird,wenn ein Auto bei diesem
Geschäft in Zahlung gegeben wurde.Die Restprovision wird nach Verkauf des Gebrauchtwagen fällig.Durch die Kündigung des Arbeitgebers kann ich nicht mehr alle Gebrauchten verkaufen.

Steht mir trotzdem die Restprovision zu?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung ist die Restzahlung erst mit dem Weiterverkauf fällig.

Nach Ihrer Schilderung spricht vieles dafür, dass es sich tatsächlich um eine Regelung der Fälligkeit handelt.

Damit wäre der Provisionsanspruch entstanden in dem Zeitpunkt, wo der Verkauf stattgefunden hat. Diesen Anspruch kann man Ihnen dann nicht mehr nehmen.

Somit haben Sie Anspruch auf die Provision, allerdings erst, wenn das andere Fahrzeug verkauft wurde.

Betonen möchte ich allerdings, dass es auf den Vertrag ankommt und hierzu (auch auf Grund der Mündlichkeit) noch Fragen offen sind. Daher sollten Sie einen Kollegen zur genaueren Beratung bei weiteren Streitigkeiten aufsuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.01.2006 | 14:38

Danke für Ihre Antwort. Ich bin der Auffassung,durch die Kündigung des Arbeitgebers habe ich Anspruch auf die Restprovision da ich keinen Verkaufseinfluß mehr für diese Fahrzeuge habe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.01.2006 | 11:06

Dies vbermag ich Ihrer Schilderung leider so nicht zu entnehmen. So lange die Bedingung (Verkauf) nicht eintritt, besteht keine Fälligkeit.

Daher wid der Arbeitgeber sich
a) um den Verkauf bemühen müssen und
b) Sie darüber informierung und dann
c) auszahlen.

Insoweit hätten Sie wohl auch einen Auskunftsanspruch.

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