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Provisionszahlung - Ist die Provision einforderbar von der Immobilienberatung?

05.12.2012 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Sehr geehrte Damen und Herren,

im März 2010 haben wir eine Mietvertrag unterschrieben. Anbei war eine Provision fällig.
Der Makler zeigte uns in einem anderen gebäude eine noch im Bau befindliche Wohnung, da die von uns anzumietende Wohnung ( 4 Raum) noch nicht begonnen wurde zu sanieren.
Diese gezeigte Wohnung war eine 2 Raum Wohnung und der eigentlichen vom Grundriss her gewünschten Wohnung kein bisschen ähnlich und befand sich auch im Bau.
Dennoch unterschrieben wir. Mietbeginn sollte der 01.02.2011 sein ( ca. 1 Jahr Bauzeit).
Leider war bis September 2010 keine Bauaktivität zu erkennen. In Bezug auf die Fälligkeit der Provision vereinbarten wir die Hälfte zu zahlen und bei Einzug den Rest. Wir schlossen den MV mit "XXXX" und unterzeichneten jedes Blatt des MV. Im August 2010 kam dann der MV von der Hausverwaltung zurück und Vermieter war plötzlich nicht mehr XXXX, sondern XXXX.
Der Bau der Wohnung wurde hinaus geschoben. Termin 02/2011 konnte nicht gehalten werden. Es konnte uns auch keiner eine Auskunft geben wann das Haus fertig gestellt wird. Wir haben zwei Kinder und mussten uns auch um einen neuen KiGA Platz kümmern in einer anderen Gemeinde, da wir zugezogen sind. Die Plätze hatten wir für Februar reserviert. Nach langem Gedränge gegenüber der Hausverwaltung und der fordernden Immobilienberatung wurde unsere Wohnung zum 15.08.11 fertig gestellt.
Das Haus an sich eine MEGA Baustelle. Gerüst, Hausflur völliges Chaos, jeden Tag Lärm, Dreck...! Waschmaschinenanschluss provisorisch nach einem Monat. Mängel an der Wohnung an sich ( gerissene Wände, keine Wasseruhren, kaputte Fliese, kein Kabelfernsehen lt. Vetrag). Zudem wurde uns bei Wohnungsübergabe nun ein neuer Mietvertrag vorgelegt, bei dem nun auch nicht mehr XXXX, sondern die XXXX ( die Forderer der prov.) Vermieter waren. Das Haus wurde Ende Dezember 2011 fertig gestellt, die Mängel an der Wohnung letzten Monat.
Wir wurden nun aufgefordert die Prov. zu zahlen. Haben uns aber schriftlich "geweigert".
Nun haben wir morgen einen Gerichtstermin auf dem Amtsgericht.
Unsere Frage. Haben wir eine Chance, auch wenn wir ohne Rechtsanwalt hingehen? Ist die Provision überhaupt einforderbar von der Immobilienberatung? Was können wir tun

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Frage 1:
"Unsere Frage. Haben wir eine Chance, auch wenn wir ohne Rechtsanwalt hingehen?"


Die Chancen hängen grundsätzlich nicht davon ab, ob mit oder ohne Rechtsanwalt agiert wird. Maßgeblich sind hier die zugrunde liegenden Verträge und was Sie auf die Klage erwidert haben bzw. noch erwidern. Hier hätte die rechtzeitige Befassung eines Anwalts sicher helfen können. Einen Tag vor dem Verhandlungstermin müsste man schon über hellseherische Fähigkeiten verfügen, um eine Prognose abgeben zu können.


Daher kann mangels Einsicht in genannte Unterlagen eine Erfolgsaussicht in diesem Rahmen nicht sicher vohergesagt werden - und schon gar nicht zu dem hier ausgelobten Betrag.






Frage 2:
"Ist die Provision überhaupt einforderbar von der Immobilienberatung?"


Sie haben nach Ihrer Schilderung einen Maklervertrag abgeschlossen und bereits die erste Hälfte der Provision bezahlt.


Die 2. Hälfte sollte zum Einzug fällig werden, also wohl zum 15.08.2011.

Als die Provision vereinbart wurde, war die Maklerin auch noch nicht Vermieter.



Ob die Vermieterwechsel und die Verzögerung des Einzugs eine Auswirkung auf die Provision bzw. die 2. Hälfte der Provision haben, wird sich morgen im Termin zeigen.

Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Richter dies durchblicken lassen und Ihnen eine kostengünstige Möglichkeit zur Beendigung des Prozesses aufzeigen.


Sollte Ihre Position nicht gänzlich haltlos sein, so liegt der Abschluss eines Vergleiches nahe.






Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.



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