Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Provisionszahlung


30.11.2007 16:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin im Vertrieb als Angestellter beschäftigt. Ich habe eine Vereinbarung über ein Gesamtjahresgehalt. 60% meines Gehaltes sind fix, 40 % Variabel. Die Höhe des Variablen Teiles richtet sich nach der Zielerreichung. D.h. erreiche ich z.B. 80% des Zieles, werden die 40% zu 80% ausgezalt. Zum Ende des Jahres 2006 wurden die Ziele pro Quartal 2007 festgelegt. Es gibt ein von mir unterschriebenes Dokument in dem die Produkte deren Umsatz gewertet wird, die Gewichtung der Umsätze sowie die Höhe der Ziele für Q1 und Q2 gelistet sind. Danach erhielt ich während der laufenden Monate eine ExcelDatei in der die laufenden Umsäzte und die sich daruas ergebende Zielerreichung korrekt dargestellt wurde. ebenso standen die Ziele für Q3 und q4 des laufenden Jahres in diesen Dokumenten. Abgerechnet wird jeweils zum Quartalsende, Auszahlung erfolgt immer Rückwirkend zum Quartal am 2. Monat der folgenden Quartals.
Zur Jahresmitte findet ein "Replanning" statt in dem die Zahlen gegebenfalls korrigiert werden.
Dieses Meeting fand in der letzten Juli Woche statt. Mein direkter Vorgesetzter teilte uns mit, dass zwei Produkte aus der Zielerreichung herausfallen würden,. Die anderen beiden Produkte würden in ihrer ursprünglichen Höhe bestehen bleiben.
dies wäre auch mit seinem Vorgesetzten so abgestimmt.
Anschließend erhielten wird wieder während des laufenden Quartals 3 eine Excell Datei die die aktuellen Umsaätze mit der korrekten Zielerreichung wie mündlich angekündigt enthielten.
Am 7.11. erhielt ich meine Provisionsabrechnung für das Quartal 4, welche allerdings eines der herausgefallen Produkte ( auf dem kein Umsatz getätigt worden war) mit dem Zielbetrag enthielt.
Anstatt 130% Zielerreichung ergaben sich daraus nur 100% Zielerreichung.
Nach Rückfrage bei meinem direkten Vorgestezten erklärte dieser er habe auch nur eine mündliche Bestätigung seines Vorgestzten gehabt udn dieser habe jedoch am Tag vorher die in der Abrechnung angestzte Regelung als besprochene Regelung dargestellt.
Welche Regelung gilt nun?
Die vom Beginn des Jahres, weil Sie die von mir unterschrieben und damit akzeptiert ist?
Die, die in den Excel-Dateien meines Vorgestzten dargestellt ist in den monatlichen Auswertungen?


-- Einsatz geändert am 03.12.2007 23:55:06

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

das hängt von der Ausgestaltung Ihres Arbeitsverhältnisses und den Regelungen darin ab. Pauschal ist das sehr schwer zu beantworten, weil es viele Möglichkeiten gibt.

Wenn z.B. in Ihrem Arbeitsvertrag steht, dass die Festlegung der Quartalsumsätze schriftlich zu erfolgen hat, dann gilt nur Ihre ursprünglich unterschriebene Regelung zu den Quartalsumsatzzahlen. Aus den Geschehnissen leite ich jedoch eher ab, dass die Quartalszahlen auch kurzfristig bzw. im Rahmen eines Replanning mündlich noch verändert werden können. Dann gilt die (mündliche)Änderungsregelung (zu der von Ihnen unterschriebenen Regelung) Ihres direkten Vorgesetzten. Denn dies war gegenüber Ihnen die letzte, verbindlich ausgegebene, arbeitsvertragliche Weisung zu den Umsatzzielen.

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann hätten Sie bei Annahme der (mündlichen) Änderungsregelung Ihres direkten Vorgesetzen eine um 30% höhere Umsatzquote erreicht (was entsprechend mehr Povision bedeuten würde). Sie sollten daher nochmals mit Ihrem Vorgesetzten sprechen und Ihren Standpunkt klar machen. Sollte dies keinen Erfolg bringen, wäre evtl. eine anwaltliche Prüfung sinnvoll, wobei dabei immer abzuwägen wäre, ob die 30% Provision einen Arbeitsstreit rechtfertigen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln. Beachten Sie bitte, dass dieses Frageportal den Gang zum Rechtsanwalt nicht ersetzt, sondern allenfalls eine erste Tendenz aufzeigt. Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER