Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Provisionszahlung


12.09.2006 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Ich habe eine Frage: Ist es rechtmässig, dass die Bank bei der Abrechnung eines Kredites nach einer Zwangsversteigerung unseres Wohnhauses eine Provision in Rechnung stellt (sie behauptet, dass der Betrag gezahlt wurde, an wen, weiß ich nicht).
Das Haus wurde von Einheimischen ersteigert, die von der Zwangsversteigerung durch die örtliche Presse bzw. Mundpropaganda Kenntnis hatten, die Bank hat Ihren Sitz in einer entfernten Großstadt.
Der Betrag ist beträchtlich und bevor ich diesen akzeptiere, möchte ich gern wissen, ob das rechtens ist.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Es kommt ganz darauf an, wofür die Provision bezahlt wurde. Sie können bei der betreffenden Bank anfragen, wofür und an wen die Provision bezahlt wurde. Es könnte sich diesbezüglich jedoch auch um die Gerichtsvollzieherkosten für die Tätigkeit im Zwangsversteigerungsverfahren handeln, die von dem Versteigerungserlös beglichen werden.

Die Bank muss Ihnen diesbezüglich Auskunft geben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 12.09.2006 | 15:14

Die Bank gab mir nur die Auskunft, das es im Rahmen des Verkaufs des Grundstückse im Interesse der Bank liege und üblich sei, einen Makler einzuschalten und dass das Geld geflossen sei. Zu mehr Auskunft war sie nicht bereit.Habe ich das Recht zu wissen, wer das Geld erhalten hat und war die Zahlung rechtens, ohne das der Makler erfolgreich tätig war?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.09.2006 | 15:19

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Makleranspruch entsteht grundsätzlich für das erfolgreiche Tätigwerden desselben. Es kommt natürlich darauf an, was die Bank mit dem Makler vereinbart hat. Sie müßten dann aber beweisen können, dass die Erwerber aus anderem Grund ohne Zutun des Maklers erworben haben.Wenn jedoch eine erfolgsunabhängige Provision vereinbart wurde, ist diese fällig geworden.

Sie haben das Recht zu erfahren, wer tätig geworden ist und was vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER