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Provisionsanspruch

| 02.07.2019 22:33 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


07:41
Bei folgendem Sachverhalt benötige ich rechtliche Unterstützung:
Ich bin vor ca. 5 Wochen auf Empfehlung kontaktiert worden von einem Gewerbetreibenden. Er beabsichtigt den Verkauf seines bebauten Gewerbegrundstücks und benötigt fachliche Kompetenz. Nach dem soweit alles besprochen war habe ich mir seine Ordner zur Immobilie geschnappt und ein ausführliches Exposé erstellt, welches ich den über die Portale anfragenden Interessenten zusende. Neben den Immobilienangaben ist in dem Exposé ein Provisionshinweis, die AGB's sowie eine Widerrufsbelehrung enthalten.
Kurz nach Veröffentlichung des Angebotes kamen die ersten Anfragen. Unter anderem von einem Kaufmann im Ruhestand. Diesen habe ich telefonisch kontaktiert um seine Seriösität zu prüfen und zu hinterfragen was der denn so vorhabe dort. Nach dem Gespräch habe ich ihm das Exposé zugesandt worauf er sehr schnell antwortete das sein Interesse ungebrochen sei und er schnell besichtigen möchte.
Diese fand zwei Tage später im Beisein des Verkäufers und zwei weiteren Personen statt. In den vergangen drei Wochen gab es Telefonate & Treffen ohne mich, in denen ein Kaufpreis vereinbart wurde, unter dem der Verkäufer nicht verkaufen möchte und der Käufer (also der Provisionspflichtige) keine Platz mehr für die Courtage sieht. Mit einem lapidaren Angebot von knapp 10% der eigentlich fälligen Courtage möchte ich mich nicht abspeisen lassen.

In welcher vertraglichen Situation befinde ich mich mit dem Verkäufer ohne schriftlichen Maklervertrag? Mir ist bewusst das er ohne qualifizierten Alleinauftrag ohne Rücksprache mit mir jederzeit anderweitig verkaufen kann, sofern der Käufer nicht von mir vermittelt wurde. Aber ja nicht an den hier aufgeführten Interessenten, oder?

Dem Interessenten bzw. potenziellen Käufer( Kaufmann/Privatier) habe ich die Widerrufsbelehrung im Exposé mitgeschickt. Widerrufen hat er nicht, die 14 Tage sind um. Wie stellt sich die vertragliche Situation hier dar?
Ursprünglich wollte er das Gewerbe über eine Firma kaufen, nun privat! Welche Auswirkungen kann das haben?
02.07.2019 | 23:36

Antwort

von


(2162)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
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Sehr geehrter Fragesteller,

der Provisionsanspruch besteht, wenn durch ihr Zutun der Kontakt hergestellt und aufgrund dessen der Kauf vollzogen wurde. Hiervon gehe ich nach Ihren Angaben aus.

Für diese Kausalität sind Sie beweispflichtig, allerdings ist die Kontaktanbahnung und die Vorlage der Korrespondenz ausreichend.

In Ihrem Fall schuldet er auch die Maklerprovision, sofern da er, auch wenn er das Grundstück nunmehr privat gekauft haben sollte, den Kontakt über Sie hergestellt hatte. Alles andere wäre eine Umgehung.

„Soweit die Informationen des Maklers nicht zu einem Kauf des Objekts durch seinen Maklerkunden, sondern durch Dritte führen, wird der Maklerkunde provisionspflichtig, so zum Beispiel im Fall der vertragswidrigen Weitergabe von Informationen oder bei familiären Verflechtungen zwischen dem Kunden und einem Dritten (OLG Frankfurt vom 3. August 1999, Az. 17 U 123/96 )".

Dieses ist auch hier der Fall, sodass der Provisionsanspruch auch in voller Höhe durchgesetzt werden kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 02.07.2019 | 23:52

Haben Sie vielen Dank! Auf eine meiner Fragen sind Sie nicht eingegangen.

Ist der Verkäufer mit mir einen Maklervertrag durch konkludentes Handeln einen Vertrag eingegangen? Ist somit ein Maklervertag zwischen Makler und Verkäufer zustandekommen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.07.2019 | 07:41

Sehr geehrter Fragesteller,

es ist ein richtiger Vertrag zustande gekommen, da der Verkäufer sonst erklären müsste, wie Sie an die ganzen Unterlagen gekommen sind. Im Übrigen können Sie zu der gesamten Kontaktaufnahme auch aussagen.

Insofern besteht hier ein Vertrag und der Anspruch gegenüber dem Käufer, da Sie hier nachweislich vermittelt haben.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.07.2019 | 09:53

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