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Provision für den Verwalter

| 12.02.2010 23:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Guten Abend,
ich habe mir eine Eigentumswohnung angeschaut, die ich beabsichtige zu kaufen. Im Expose standen 5,95 % Provision...

Die Besichtigung erfolgte mit dem Hausverwalter, auch weitere Gespräche bzgl. Preisverhandlung lief ausschließlich über ihn. Er ist auch zuständig für die Nebenkostenabrechnungen und die Eigentümerversammlungen etc.

Nun habe ich heute gelesen, das ein Hausverwalter keine Provision nehmen darf, stimmt das ?
Da wir hier von rund 3200Euro sprechen, habe ich Angst als alleinerz. Mutter über den Tisch gezogen zu werden und möchte mir da absolute Sicherheit verschaffen bevor der Kaufvertrag aufgesetzt wird.

Darf der Hausverwalter für die Vermittlung vom Käufer eine Provision/Courtage verlangen??

Vielen Dank im Voraus...
13.02.2010 | 02:27

Antwort

von


(198)
Zweigertstraße 50
45130 Essen
Tel: 0201/50717700
Web: http://www.ihre-strafverteidiger.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes, wie folgt.

Bei der Frage des Provisionsanspruches kommt es darauf an, ob der Verkauf von Sondereigentum vermittelt wird (dies dürfte bei Ihnen gegeben sein) und der Verwalter gleichzeitig für die Verwaltung, genau dieses Sondereigentums auch zuständig ist.

Ist dies der Fall steht dem Verwalter dann KEIN Provisionsanspruch zu, wenn ferner seine Zustimmung zur Veräußerung gem. § 12 WoEigG erforderlich ist. Dieser Interessenkonflikt, man spricht von der sog. unechten Verflechtung, hindert den Provisionsanspruch.

Besteht das Zustimmungserfordernis nicht, darf die entsprechende Provision gefordert werden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 13.02.2010 | 08:34

Ich habe am Montag einen Termin bei dem Verwalter,
welche Frage kann ich ihm denn genau stellen um rauszufinden ob der Provisionsanspruch gerechtfertigt ist... Reicht es aus wenn ich frage ob ich die Wohnung jederzeit ohne Zustimmung wieder verkaufen kann ? Wenn dies so ist, ist die Provision gerechtfertigt, sehe ich das richtig?

Vielen Dank im Voraus...
Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende...

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.02.2010 | 13:09

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie sollten den Verwalter fragen, ob der Verkauf der Wohnung an SIE von seiner Zustimmung abhängig ist, die Wohnung also veräußerungsbeschränkt i.S.d. § 12 WoEigG ist.

Ich hoffe Ihnen gedient zu haben und verbleibe mit den besten Wünschen für ein schönes Wochenende.

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 13.02.2010 | 13:09

Sie könnten ferner Fragen, ob eine vertragliche Veräußerungsbeschränkung besteht. Existiert eine solche (im Regelfall vertraglicher Natur), fragen Sie, wer zustimmungspflichtig wäre.

Bewertung des Fragestellers 16.02.2010 | 10:51

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