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Protest und Insolvenz

30.08.2009 17:23 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


09:55

Guten Tag,
ich habe ein Insolvenzverfahren laufen.Ein Gläubiger hat Protest angemeldet da ich wegen Betrug verurteilt worden bin.
was kann ich machen,wenn das Verfahren ausläuft und die Forderung des Gläubigers nicht wegen der Restschuldbefreiung für mich erledigt ist.
Ich habe monatlich Wiedergutmachung geleistet.Ist die Forderung verjährt??

30.08.2009 | 18:31

Antwort

von


(1419)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Der Gläubiger hat die Möglichkeit seine Forderung aus unerlaubter Handlung zur Insolvenztabelle anzumelden.

In § 302 InsO ist geregelt, welche Forderungen nicht der Restschuldbefreiung unterliegen. Neben Geldstrafen oder Geldbußen sind die Kosten des Insolvenzverfahrens, soweit diese gestundet sind, grundsätzlich von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

Forderungen aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (sog. Deliktsforderungen), sind dann von der Restschuldbefreiung ausgenommen, wenn der Gläubiger die Forderung unter Angabe dieses Rechtsgrundes gemäß § 174 Abs. 2 InsO angemeldet hat.

Gegen diese Anmeldung können Sie Widerspruch einlegen. Der Gläubiger ist dann gehalten die Forderung mit einer Feststellungsklage zur Insolvenztabelle anzumelden, damit diese Forderung nicht an der Restschuldbefreiung teilnimmt. Legt er gegen den Widerspruch keine Rechtsmittel ein, unterleigt die Forderung der Restschuldbefreiung.

Sollte die Forderung verjährt sein, wird der Insolvenzverwalter bei der Prüfung der Forderungsanmeldung diese nicht zur Insolvenztabelle feststellen. Gleichwohl können Sie den Insolvenzverwalter auf eine etwaige Verjährung hinweisen.

Sollten noch einzelne Punkte Ihrer Fragestellung offen geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 30.08.2009 | 18:52

Die Forderung besteht aus dem Jahre 2002.Im Jahre 2004 wurde das Inso-verfahren eröffnet.Besteht die Möglichkeit das die Forderung verjährt ist??

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.08.2009 | 09:55

Wenn die Forderung in 2002 entstanden ist, beginnt die Verjährungsfrist am 31.12.2002 zu laufen und endet am 31.12.2005.

Wurde die Forderung vor dem 31.12.2005 zur Insolvenztabelle festgestellt oder es ist seitdem ein Rechtstreit über die Forderung rechtshängig, wurde der Lauf der Verjährungsfrist unterbrochen, so dass die Forderung nicht am 31.12.2005 verjährt war.

Wurde die Forderung nicht zur Insolvenztabelle festgestellt, ist die Forderung mit Ablauf des 31.12.2005 verjährt.

Viele Grüße

ANTWORT VON

(1419)

Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
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