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Promotionsberatung

24.01.2012 14:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich benötige eine kurze Rechtsauskunft zu folgendem Sachverhalt:

Ich plane dieses Jahr eine Promotion zu beginnen. Dabei lege ich besonderen Wert auf Flexibilität, was somit eine Art Fernstudium bedingt. Da dieser Markt vergleichsweise klein scheint, würde ich mich gern einer Promotionsberatung bedienen. Dazu habe ich folgende Fragen:

1) Ist eine Vermittlung zu einer inländischen/ausländischen Hochschule illegal?

2) Muss ich befürchten, dass der Titel nachträglich aberkannt wird, obwohl ich die Promotionsarbeit selbst anfertige?

3) Muss ich befürchten eine Straftat zu begehen?


Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich gerne anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes im Verhältnis zu Ihrem Einsatz wie folgt beantworten möchte.

1) Ist eine Vermittlung zu einer inländischen/ausländischen Hochschule illegal?

Soweit keine Zahlungen erfolgen, damit der Professor Sie annimmt auch wenn Sie die Voraussetzungen, die nach der Promotionsordnung hierzu berechtigen, nicht vorliegen, dann ist die reine Vermittlung einer Universität, die zur Betreuung bereit ist, nicht illegal.

Sie zahlen ausschließlich für die Vermittlung, also dafür, dass man Ihnen eine geeignete Hochschule sucht, bei der Sie die Anforderungen aufgrund der Promotionsordnung erfüllen.

2) 2) Muss ich befürchten, dass der Titel nachträglich aberkannt wird, obwohl ich die Promotionsarbeit selbst anfertige?

Die Dissertation ist eine selbständige wissenschaftliche Leistung.

In dem Fall des hannoveraner Professors wurde versucht, den Kandidaten den Doktorgrad nachträglich zu entziehen.

Dies ist durchweg erfolglos verlaufen, da die Kandidaten die Arbeiten selber geschrieben und in einem Rigorosum, also in einem ordentlichen Promotionsverfahren, verteidigt haben.

3) Muss ich befürchten eine Straftat zu begehen?

Sie müssen allenfalls befürchten, wenn , je nach ausländischer Universität, Sie den Titel nach den entsprechenden Landsvorschriften der Bundesländer nicht mit der richtigen Bezeichnung führen, Sie mit einem Strafverfahren wegen Titelmussbrauch nach § 132a StGB zu rechnen haben.

Weiterhin sollten Sie die entsprechenden Gleichwertigkeitsabkommen der Bundesrepublik mit dem entsprechenden Land berücksichtigen, ob der jeweilige Titel dort der Stufe 3 der Bologna-Kriterien, also der Promotion zugeordnet ist, da sogenannte Berufsdoktorate in der BRD nicht als Dr. geführt werden dürfen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtlage gegeben haben zu können.

Sollte noch etwas offen oder unklar geblieben sein, möchte ich auf die kostenfreie Nachfragefunktion hinweisen.

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