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Produktbeschreibung für Hilfe bei Krankheiten


16.11.2017 08:55 |
Preis: 40,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich verkaufe eine Lichtwecker-App welche nachts Schlafmusik spielen kann und morgens mit sanft ansteigendem Licht und Ton weckt. Ich denke die App würde bestimmt vielen Menschen mit Schlafstörungen helfen die verursacht werden durch Migräne, Depressionen. Aber auch schwerere Fälle von ADHS, Autismus, usw. Ich würde das gerne in der Beschreibung der App erwähnen, möchte aber nicht die Gefahr einer Abmahnung riskieren das ich den Eindruck erwecke es habdele sich um ein Medikament oder verletzt irgenwelche Gesetze im Gesundheitsbereich. Wie muss ich die Formulierung abschwächen damit ich da auf der sicheren Seite bin?

„Der Lichtwecker hilft auch bei Depressionen, ADHS und Autismus"

„Der Lichtwecker kann auch helfen bei Schlafstörungen verursacht durch Depressionen, ADHs und Autismus"

„Schlafmusik und sanftes Wecklicht und Aufweckmusik können auch helfen bei Schlafstörungen verursacht durch Depressionen, ADHs und Autismus"

Ausserdem würde ich gerne wissen wie ich mich (und besonders mein Privatvermögen) gegen Ansprüche Dritter absichern kann. Momentan bin ich Kleinunternehmer. Würde eine GbR mein Privatvermögen aus dem Spiel nehmen? Würde eine Gewerbehaftpflicht das richtige? Oder beides zusammen? Produkthaftpflicht?

16.11.2017 | 09:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die dritte Möglichkeit sichert Sie am Besten ab, da Sie damit nidht formulieren, das ms der Wecker konkret hilft, sondern dass es „positive Auswirkungen" haben kann, solange das wissenschaftlich irgendwie auch belegbar sein sollte.

Ihr Privatvermögen können Sie wirksam nur mit der Gründung einer Gesellschaft schützen, hier entweder eine UG (Stammkapital 1 Euro aber meist nicht so vertrauenserweckend) oder einer GmbH (Einlage 25.000). Eine Haftpflicht hilft nur bedingt, auch weil es manchmal Fälle gibt, die von der Haftung ausgenommen sind. Das bleibt bei einer GbR beispielsweise immer das Risiko, im Gegensatz zu einer GmbH oder UG.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.11.2017 | 16:37

Hallo,
es ist klar das die dritte Möglichkeit am besten absichert. Aber welches Risiko bleibt denn genau mit diesem dritten Satz? Abmahnung duch Pharmaunternehmen?

Wäre ihr Vorschlag sogar noch besser? „Schlafmusik, sanftes Wecklicht und Aufweckmusik haben positive Auswirkungen bei Schlafstörungen verursacht durch Depressionen, ADHs und Autismus"

Also die UH würde erstmal mein Privatvermögen vom Betriebsvermögen trennen. Wie wichtig ist dann noch eine zusätzliche Betriebshaftpflicht? Sie würde wahrscheinlich das Betriebsvermögen besser schützen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2017 | 02:52

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten den Satz stets mit „kann" formulieren, also dass es nicht so sein muss, dass positive Auswirkungen entstehen.
Ein Abmahnrisiko ist dann ausgeschlossen, wenn Sie auch nur eine Studie finden können; die dieses belegt oder zumindest annimmt.
Abmahnungen von Pharmaunternehmen könnten natürlich trotzdem eintreffen, auch wenn sie nicht berechtigt sein sollten.

Eine Betriebshaftpflicht würde nur dem Unternehmen zu Gute kommen. Bei einer GmbH oder UG wären Sie sowieso schon abgesichert.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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