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Problemfall Küche

12.01.2014 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Guten Tag, ich habe eine sehr spezifische Frage. Vor 2 Jahren habe ich eine Wohnung gemietet. Die Bedingung war, dass ich die Küche, die speziell für die Whg. angefertigt wurde, übernehmen muss. Kostenpunkt 2.500 Euro. Zuzüglich der Makler-Gebühr (1.000 €) und Kaution (1.000 €), zudem ein paar notwendige Anschaffungen - am Ende musste ich einen kleinen Privatkredit aufnehmen.
Nach 2 Jahren bin ich nun ausgezogen (das Mietverhältnis endet am 15.1.), habe meine Miete immer pünktlich überwiesen, war immer eine kooperative und freundliche und angenehme Mieterin und zum Schluss habe ich mich auch um die Nachmietersuche gekümmert. Unter den 6 Interessenten waren die Wunschmieter aber leider nicht dabei. An meine Vermieter habe ich per E-Mail missverständlich kommuniziert, dass (nachdem sie parallel selbst die Nachmietersuche in die Hand genommen haben) sie bitte mit der Wohnung auch die nach wie vor gut erhaltene Küche (für die ich einen Preis von etwa 2.000€ haben wollte) verbindlich mit anbieten sollen. Gestern erhielt ich einen Anruf, dass die Wohnung Mietern fest zugesagt wurde, die eine eigene Küche haben und meine Küche somit aus der Wohnung raus muss. Ich wurde also vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne eine Möglichkeit zu bekommen, zu reagieren (z.B. wenn bei den Mietern, die in der engeren Wahl waren, manche dabei waren, denen der Preis zu hoch war, hätten wir uns auf einen geringeren einigen können). So aber ist die Wohnung Mietern zugesagt worden, die eine eigene Küche haben. Also Pech für mich. Das ist finde ich sehr ärgerlich . Zudem ist klar, dass wenn ich diese Küche nun ausbauen und so verkaufen muss, ich auf den Kosten vermutlich sitzen bleibe. Hätte ich es gewußt, dass ich eine solche Geldsumme verliere, hätte ich diese Küche in die neue Wohnung mitgenommen - oder womöglich die alte Wohnung unter diesen Voraussetzungen vor 2 Jahren erst gar nicht gemietet. Denn der Kredit und nun der Geldverlust ist natürlich für mich dramatisch. Ich bin auch persönlich sehr enttäuscht, zumal ich den Vermietern auch die Maklergebühr sparen wollte. Ich fühle mich sehr ungerecht behandelt und wollte gerne fragen, was ich in diesem Fall tun kann.
Besten Dank für Ihre Hilfe. Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie werden leider nichts machen können. Eine rechtliche Verpflichtung des Vermieters, Ihnen beim Verkauf der Küche zu helfen, besteht nicht. Der Vermieter durfte die Wohnung ohne Rücksprache mit Ihnen an einen neuen Mieter vermieten, der bereits eine Küche hat. Sie sind nun zur Entfernung verpflichtet und können nur versuchen, die Küche meistbietend zu verkaufen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schwartmann, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.01.2014 | 14:15

Vielen Dank für die Hilfe Herr Schwartmann,
ich bin von einer ähnlichen Antwort ausgegangen. Und dennoch bin ich sehr enttäuscht, dass es kein Fairness Gefühl seitens meiner Vermieter gab, nachdem unser Verhältnis immer gut war. Dass es keinen Verhandlungsspielraum gegeben hat. Schade.
Beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.01.2014 | 12:34

Fairness und Recht gehen nicht immer Hand in Hand. Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine günstigere Mitteilung machen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann

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