Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
506.970
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Probleme mit eigenem Anwalt

19.09.2018 18:01 |
Preis: 25,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


wegen einer Beschwerde über meinen Anwalt im Hinblick auf die Verletzung seiner Berufspflichten hat dieser mir eine Frist gesetzt, in der ich ihm erklären soll, ob ich mit ihm weiter arbeiten möchte. Nach einer mündlichen Verhandlung wegen eines Einspruchs zu einem 1. VU hat der Gegneranwalt mit dem Richter seine beabsichtigte bevorstehende Berufung gegen ein Zwischenurteil wegen der internationalen Zuständigkeit nach § 280 besprochen, so dass ich vor dem Einreichen meiner Beschwerde von einer Berufung und der Beauftragung eines neuen Anwaltes ausgegangen bin. Es gab aber keine Berufung durch den Beklagtenanwalt, so dass die 1. Instanz noch andauert. Könnte ich ohne finanzielle Probleme den Anwalt wechseln, auch im Hinblick auf eine PKH, die mir im Verlaufe des Prozesses ohne die Mitwirkung meines Anwaltes bewilligt wurde? Ich habe mir vor einiger Zeit auch den Rat eines anderen anwaltes eingeholt, der den Fall enigermaßen kennt.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn im Rahmen der PKH ein Anwalt beigeordnet wurde, finanziert Ihnen die Landeskasse im Regelfall keinen zweiten Anwalt. Etwas anderes gilt nur, wenn Sie einen triftigen Grund für den Anwaltswechsel haben.

Ansonstzen wird der zweite Anwalt üblicherweise nur dann beigeordnet, wenn er sich die Gebührenansprüche des ersten Anwalts auf seine Gebühren anrechnen lässt. Das ist für einen zweiten Anwalt wenig attraktiv.

Alternativ müssten Sie den zweiten Anwalt selber bezahlen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 21.09.2018 | 09:11

Meine Nachfrage. Der Anwalt meint nun, er könne für mich nur weiter sinnvoll tätig werden, wenn ich meine Beschwerde bei der Kammer zurücknehmen würde. Wie soll ich das bewerten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.09.2018 | 09:30

Sehr geehrter Fragesteller,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:


Der Anwalt will nachvollziehbarerweise wissen, ob Sie ihm vertrauen oder nicht. Sprechen Sie mit ihm. Vielleicht kann er Ihre Bedenken ausräumen.

Wenn Sie gleichwohl der Auffassung sind, dass er seine Berufspflichten verletzt hat und Sie die Beschwerde nicht zurücknehmen wollen, werden Sie sich einen anderen Anwalt suchen müssen. Sollte der Anwalt die Berufspflichten tatsächlich verletzt haben, dürfte dies ein Grund für die Beiordnung eines anderen Anwalts im Rahmen der PKH sein. Wenn Ihre Vorwürfe allerdings nicht von der Kammer bestätigt werden, tragen Sie das Risiko, den Anwaltswechsel selber finanzieren zu müssen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65931 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
War keine allzu schwierige Frage, die Antwort fiel wie erwartet aus, aber bei diesen Finanzbeamten gehe ich lieber auf Nummer Sicher! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell und sehr kompetent, kann ich nur weiterempfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Tip-Top - vielen Dank für die schnelle, ausführliche, verständliche und vorallem kompetente Beratung. ...
FRAGESTELLER