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Probleme mit dem Anwalt


25.02.2007 14:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag!
Ich habe folgenden Beratungsbedarf.
Ich lebe getrennt von meinem Mann,wir haben gemeinsame Kinder, wegen Unterhaltsansprüchen u.a. bin ich seit längerem bei einem Anwalt.
Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass mein Anwalt meine Sache Schleifen lässt. Aber als Laiin ist das für mich schlecht einschätzbar- ?! Darum bitte ich um Ihre Einschätzung :
Folgendes
Seit dem Frühjahr 2006 bin ich wieder berufstätig- seitdem hat mein Anwalt alle erforderlichen Unterlagen zur Unterhaltsberechnung vorliegen- und seither hat er keine Unterhaltsberechnung gemacht- sondern immer versprochen und vertröstet.-
Bei Nachfragen in der kanzlei höre ich : Er ist bei Gericht, er ruft Sie zurück, er ist diese Woche im Urlaub , aber er macht es sicher noch diese Woche ...
Nun kürzt mein Mann uns zum zweiten Mal - einseitig nach seinen Berechnungen natürlich - und weit mehr als ihm nach mündlichen Schätzungen meines Anwaltes (!) zusteht - den Unterhalt - trotz vorhandener Titel- aber wegen der geänderten Situation -



Ein anderes Problem mit eben demselben Anwalt :

Es gibt (nach jeweils drei Zahlungsaufforderungen in jedem Fall) von mir bzw. von meinem Anwalt gegen meinen ExMann:

1. einen Mahnbescheid vom September 2005, dem er widersprochen hat,(etwa €600)........?
2.einen Mahnbescheid vom Juni 2006- (etwa € 700.-).......?

3. eine Zahlungsaufforderung mit Drohung mit Mahnbescheid vom September 2006 (etwa € 300.-).........?

Auf wiederholte Nachfrage, was nun mit den Mahnbescheiden/ Mahnverfahren sei, sagt mir mein Anwalt, die seien bei Gericht- das könne schon mal dauern.
Jetzt habe ich erfahren- dass bei Widerspruch als nächstes ein Gerichtskostenvorschuss fällig werde- davon wußte ich aber nichts- und zahlen mußte ich auch nichts. Ich habe jetzt den Eindruck, die Mahnbescheide sind gar nicht weiterverfolgt worden und stauben irgendwo vor sich hin.

Frage :
-Habe ich das Recht, den Schriftverkehr, zutändiges Gericht, AZ von meinem Anwalt zu erfahren?- oder ist dass schon ein Ausdruck des Mißtrauens, der das Amndat gefährdet?
-Was ist Ihr Eindruck- .
Hat es überhaupt Zweck, mit diesem Anwalt weiterzumachen ?
- Gibt es noch einen anderen Weg, als den Anwalt zu wechseln?
- und muß ich dann beide zahlen ?



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Sehr geehrte Fragestellerin,

anhand Ihrer Informationen möchte ich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Ich möchte zunächst anführen, dass es in diesem Rahmen, ohne exakte Kenntniss der einzelnen Vorgänge schwierig ist zu beurteilen, ob Ihr Anwalt das von Ihnen beaufragte Mandat ordentlich führt oder nicht. Ich möchte einen Kollegen nicht aufgrund vager Angaben schlecht machen, so dass ich Ihnen rate, die ganze Angelegenheit, nach durchsicht meiner Information nochmals selber kritisch zu überdenken. Durch das Weglassen oder Hinzufügen von Informationen, kann sich die ganze Angelegenheit schnell anders darstellen:

Grundsätzlich macht es auf mich jedoch keinen guten Eindruck, dass Sie, wie Sie schildern Ihren Anwalt über längere Zeiträume nicht erreichen können und fortwährend vertröstet werden und auch niemand zurückruft.

Das Ihr Anwalt die Korrespondenzen, in Ihrem Fall, Ihnen als Kopie zukommen läßt, sollte eigentlich üblich sein. Sie können diesbezüglich auch Kopien von Ihrem Anwalt verlangen.

Nun geht es in Ihrem Fall allerdings um Unterhalt. Diesen verlangt man üblicherweise, da man ihn zum täglichen Leben braucht. Von daher sollte sich die ganze Angelegenheit auch nicht unnötig lange hinziehen. In Ihrem Fall geht dies nun schon über ein Jahr, was ich als lange bezeichnen würde.

Gerade bezgl. Unterhalt gibt es auch die Möglichkeit Anträge auf einstweilige Anordnung zu stellen, so dass dieser sofort gezahlt werden muss. Aber auch ein "normales" Unterhaltsverfahren sollte in der Haupsache nicht über ein Jahr dauern.

Bzgl. des Mahnverfahrens ist es in der Tat so, dass bei einem Widerspruch der Gegenseite ein streitiges Verfahren durchzuführen ist. In diesem Fall muss der Antragsteller (also Sie) den restlichen Gerichtskostenvorschuss zahlen. Jedoch wird das streitige Verfahren nur durchgeführt, sofern dies auch beantragt und der Gerichtskostenvorschuss eingezahlt wurde. Wenn Sie noch nichts (außer die Gebühren für den Mahnbescheid) bezahlt haben, können Sie grundsätzlich davon ausgehen, dass diese Sache auch noch nicht weiter verfolgt wurde.

Sofern Sie sich lieber einen anderen Anwalt nehmen möchten, steht Ihnen dies frei. Sie können das Anwaltsmandat jederzeit kündigen. Sie sollten jedoch beachten, dass Ihr jetziger Anwalt ggf. die bisher entstandenen Gebühren abrechnen kann und diese bei einem neuen Anwalt ebenfalls nochmals anfallen.

Sofern Sie einen neuen Anwalt beauftragen, sollten Sie die Gebührenfrage in jedem Fall vorab mit Ihm klären.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung liefern und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt
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