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Probleme mit 1&1

| 11.02.2009 10:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


11:58

Seit gut 3 Jahren bin ich zufriedener Kunde bei 1&1, ueit Oktober 08 sind wir nun komplett bei 1&1 (Telefon + Internet). Leider fingen ab da die Probleme an:
Das Internet unterbrach in unregelmäsigen Abständen. Mal 3 mal am Tag, mal alle 2 Minuten den ganzen Tag usw.
Anfragen beim Support (14 cent min) brachten mich nicht weiter ( Probieren Sie mal dies mal das, tauschen Sie die Fritzbox …) ok ich konnte damit leben, auch wenn es sehr störend war.
Mitte Januar fiel mir auf, dass ich nicht ins Ausland telefonieren konnte. Tage später nicht mal in eine andere europäische Stadt ( mit Vorwahl ( Hamburg, München …)) undd seit 27.01. kann ich überhaupt überhaupt nicht mehr telefonieren bzw angerufen werden.
Anrufe beim Support brachten außer Kosten nichts.
Am 30.01. schickte ich ein Einschreiben Rückschein raus. Mit der Frist, den Fehler bis zum 10.02. zu beheben, da ich sonst gehe.
Am 02.02 wurde das ES angenommen. Kurz darauf erhielt ich folgende mail:

Die große Nachfrage nach unseren aktuellen Produkten führt derzeit zu einer längeren Bearbeitungsdauer. Wir möchten Sie dafür höflichst um Ihr Verständnis bitten.
Nach Prüfung Ihrer Daten konnten wir mehrere, erfolgreiche Einwahlen auf Ihrer Benutzerkennung verzeichnen.
Sollten Sie wider Erwarten eine andere Beobachtung machen, so möchten wir Sie bitten, uns erneut zu kontaktieren. Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt bezüglich der Telefonie ist bereits bekannt. Wir bitten Sie für die Korrektur um Geduld.
Wir bitten Sie, uns eine Kopie des Einzelverbindungsnachweis (EVN) der Supportgespräche zukommen zu lassen. Wir werden anhand dieser Unterlagen bezüglich einer Kostenerstattung die Vorgänge beurteilen. Markieren Sie die betreffenden Zeilen lediglich durch ein kleines Kreuz und

Wir bitten um Verständnis, dass wir jeglicher Fristsetzung widersprechen müssen.

Das mit den Einwahlen habe die sogar richtig erkant. 2 – 20 mal musste ich mich täglich einwählen.
Und, dass ich jetzt eine 80 jährige Dame (Nachbarin, die mir das Telefonieren erlaubte (1&1 Hotline) und der ich 10.- bar dafür gab) dum ihre Telefonrechnung bitten soll, damit mir 1&1 die Unkosten der Servicehotlein erstattet, halte ich für echt unverschämt. Meine teuren Handygespräche, die ich aufgrund des nicht verfügbaren Telefons machen musste, interessiert die gar nicht. Und dann: Kündigen darf ich nicht!

In der Zeit bis 10.2. rif ich bestimmt 4 mal die Hotline an. Nach kurzem anhören:
kleinen Moment bitte...ganz kleinen...
Nach 10 Minuten Musik legte ich auf. Wieder bezahlt für nichts.

Am 10.2. tat dann logischerweise noch immer nichts.
Ok ich wollte noch einmal telefonisch nachfragen:
Zuerst wieder 3 Minuten Verbindungsansage, dann 5 Minuten erklären, dann 10 Minuten warten...
Dann aufgelegt und noch einmal neu angerufen ( Vielleicht klappts jetzt) Wieder das selbe.

Wütend schrieb ich per Mail dass ich jetzt genug habe und hiermit kündige.

Am 11.2. erhielt ich folgende Mail:

in den vergangenen Tagen haben wir viele Fragen erhalten. Es tut uns sehr leid, dass wir Ihnen, Herr xxxx, erst heute antworten können. Entschuldigen Sie bitte.
Wie mir von der zuständigen Abteilung bestätigt wurde wird aktuell unter Hochdruck an der Lösung Ihres Problems gearbeitet. Wir sind jedoch bemüht den Sachverhalt schnellstmöglich zu klären.

Dass hier mit Hochdruck gearbeitet wird, glaube ich nach so langer Zeit nicht mehr.
Noch immer tut das Telefon nicht und mein Internet bricht ab und zu ab. Nach 3 Monaten...

Heute bekam ich auch die monatliche Rechung, abzuglich 16,37 Euro Telefonanschluss.
Allerdings scheinen die nicht zu begreifen, dass ich mein Telefon benutzen möchte...
Was kann ich tun?

11.02.2009 | 11:20

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

hinsichtlich der Zahlungsforderungen sollten Sie für die Zeit, in der Sie Ihren anschluss nicht nutzen konnten, Ihr Zurückbehaltungsrecht geltend machen.

Dieses sollten Sie schriftlich mit Einschreiben/Rückschein deutlich machen und auch eine eventuell bestehende Einzugsermächtigung widerrufen.

Weiter sollten Sie in dem gleichen Schreiben nochmals eine kurze Nachfrist von einer Woche zur Behebung der Mängel setzen. Diese Mängel sollten Sie so genau wie möglich mit Zeitangaben, aufführen. Erklären Sie weiter, dass Sie nach Fristablauf kündigen würden.

Nach erneutem Fristablauf sollten Sie dann fristlos kündigen. Auch dieses sollte per Einschreiben/Rückschein erfolgen und von Ihnen auch eigenhändig unterschrieben werden.

Der Grund für diese Vorgehensweise liegt darin, dass einzelne Gerichte eine zweite Nachfrist verlangen und eine Kündigung mittels Email als unwirksam erachten.

Die Auffassung der Gegenseite, dass einer Fristsetzung widersprochen werden konnte, ist ebenso interessant, wie falsch. Die Fristsetzung ist rechtens.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 11.02.2009 | 11:44

Danke für die schnelle Antwort.
Was meinen Sie bitte mit dem ersten Absatz? Mein Vertrag bezieht sich ja aus Internet und Telefon. Internet kann ich ja nutzen ( mit geringen Mängeln), Telefon nicht.
Soll ich deshalb die Monatsrechnung zurückbuchen lasen, bzw. einstellen? Muss ich dann nicht eine Sperre des Internets befürchten, was ich beruflich benötige?
Selbstverständlich wird heute noch ein Einschreiben rausgehen mit Frist bis 20.02.
Wenn bis dann nichts tut werde ich zum 28.02. kündigen. Ist dann1&1 verpflichtetmeine Mitgliedschaft zum 01.03 zu beenden, so dass ich bis dahein unbedenklich zu einem neuen Provider wechseln kann?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.02.2009 | 11:58

Sehr geehrter Ratsuchender,

durch die Ausweitung wird es zu einem einheitlichen Vertrag gekommen sein, was ich unterstellt hatte. So ist dann meine Antwort zu verstehen.

Die Rechnung würde ich zurückhalten, bis die Mängel behoben sind - es ist aber auch möglich, dass Sie nur den Teil zurückhalten, der das Telefon betrifft; die Restzahlung müsste dann aber unbedingt "unter Vorbehalt" geleistet werden, damit es nicht als vorbehaltlose Zahlung und damit Anerkennung der "Leistung" gewertet wird.

Die Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, die mit Zugang wirksam wird. Ein Widerspruch seitens des Anbieters hat auf die Kündigung keine Auswirkung, so dass Sie dann auch wechseln können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 13.02.2009 | 06:23

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(2423)

Damm 2
26135 Oldenburg
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