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Probleme bei der Leasingrückgabe

29.09.2015 15:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich habe am Montag 14.09.15 meinen Leasingfahrzeug zurück gegeben. Nach der ersten Begutachtung wurden ein paar kleine Mängel festgestellt. Diese haben ich im großen beheben lassen. Nach dem dann die tatsächliche Abnahmedurchsicht geschlossen wurde, kamen doch noch andere Themen auf.

Der Leasingvertrag war mit 30.000km für 3 Jahre +2.500km Kulanz benannt. Die Mehrkilometer zahle ich ohne weiteres. Nun möchte der Leasinganbieter noch, dass ich

- Bremsflüssigkeit austauschen
- 60.000km Inspektion (Abgabe hatte das Fahrzeug 54.500km runter)

zahle.

Ich habe die Abgabe mit u.V (unter Vorbehalt) unterschrieben, sonst hätte ich das Auto nicht abgeben können. Ich sehe nicht ein, dass ich die 60k Inspektion zahlen soll, da ich die Mehrkilometer zahle.

Welche Möglichkeit habe ich dieser Rechnung zu wiedersprechen.


Grüße, Danke

29.09.2015 | 15:54

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Grundlage für die Pflichten der Vertragsparteien, insbesondere hier für Sie als Leasingnehmer, ist der Leasingvertrag. Hier ist geregelt, wie bei Beendigung des Leasingverhältnisses zu verfahren ist. Ohne Kenntnis des Leasingvertrags kann man nur Mutmaßungen anstellen, wie sich die Rechtslage aufgrund Ihrer Schilderungen gestalten könnte.


2.

Das Wechseln der Bremsflüssigkeit könnte gerechtfertigt sein, da man die Bremsflüssigkeit im Regelfall spätestens alle zwei Jahre wechselt. Die Bremsflüssigkeit hat die Eigenschaft, Wasser zu ziehen, mit der Folge, dass sie ihren Zweck nicht mehr in vollem Umfang erfüllen kann. Im Serviceheft ist festgehalten, nach welchen Zeitraum bzw. nach wie vielen Kilometern ein Wechsel der Bremsflüssigkeit werksseitig vorgesehen ist. Sind diese Intervalle nicht eingehalten, wäre der Wechsel der Bremsflüssigkeit fällig, d.h. der Leasinggeber könnte verlangen, dass die Bremsflüssigkeit auf Ihre Kosten erneuert wird.


3.

Für die Durchführung der 60.000 km Inspektion sehe ich aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung jedoch keinen Grund. Das Fahrzeug hatte bei Rückgabe an den Leasinggeber einen Kilometerstand von 54.500 km, so dass die Inspektion noch nicht fällig gewesen ist. Vor diesem Hintergrund würde ich Ihnen empfehlen, der Inrechnungstellung der 60.000 km Inspektion zu widersprechen.

Etwas anderes könnte aber dann gelten, wenn beispielsweise eine vorherige Inspektion nicht durchgeführt worden ist. Wäre die erste Inspektion zum Beispiel bei 25.000 km fällig, und hätten Sie diese Inspektion nicht durchführen lassen, wäre es durchaus berechtigt, die Durchführung der 60.000 km Inspektion zu veranlassen.

Haben Sie dagegen nachweislich alle Inspektionen ordnungsgemäß und in den vorgesehenen Intervallen durchgeführt, fällt die 60.000 km Inspektion derzeit nicht in Ihre Sphäre, so dass Sie diese Inspektion auch nicht kostenpflichtig durchführen lassen müssen.

Sie sollten daher darauf hinweisen, dass die 60.000 km Inspektion nach den Servicevorgaben des Herstellers des Leasingsfahrzeugs noch nicht fällig sei.

Allerdings empfehle ich, die Leasingbedingungen nochmals genau zu lesen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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