Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Probleme Telefonanbieter Primacall


25.06.2007 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Trettin



Bis Ende vergangenen Jahres waren wir Kunde bei einem Preselcetionanbieter (Primacall). Ich wollte mir vom Anbieter schließlich ein Angebot zu einer Telefonflat machen lassen. Statt eines Angebotes wurde mir sofort ein Vetrag zugesandt. Ich habe angerufen und deutlich gemacht, dass ich keinen Vetrag abschließen will, sondern erst verschiedene Angebote prüfen werde. Zwischenzeitlich habe ich mich für die Deutsche Telekom entschieden. Nichts desto trotz sendte mir primacall Rechnungen. Auf meine Erläuterungen hin meint man dort, dass mündlich ein Vetrag zu Stande gekommen sei. Teilweise wurde sogar Geld eingezogen. Ich habe aber zu keinem Zeitpunkt dafür eine Erlaubnis gegeben. Das Unternehmen hat dafür einfach die vorliegenden Daten aus dem Preselectionvetrag übernommen. Es ist schwer jemanden zu erreichen und grundsätzlich wird nur per Email geantwortet.

Was sollte ich tun?

Vielen Dank!
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich bedarf ein Vertrag, wie er aus Sicht des Anbieters angeblich geschlossen wurde, nicht der Schriftform. Ein wirksamer Vertrag könnte also durchaus auch mündlich geschlossen worden sein.

Allerdings trägt der Anbieter, der sich auf einen Vertrag mit Ihnen beruft, die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß tatsächlich ein Vertrag zustande gekommen ist. Nach Ihrer Darstellung wird er diesen Beweis nicht führen können.

Sie sollten daher dem Anbieter - am besten schriftlich - mitteilen, daß Sie ihm gegenüber mangels Vertragsverhältnisses nicht zu Zahlungen verpflichtet sind. Außerdem sollten Sie den Anbieter auffordern, es zu unterlassen, Abbuchungen von Ihrem Konto zu tätigen. Es könnte sich anbieten, insoweit einen Anwalt zu beauftragen, weil anwaltliche Schriftsätze häufig mehr Beachtung finden als Schreiben des (angeblichen) Vertragspartners selbst.

Im übrigen können Sie Rechnungen des Anbieters, mit denen nicht geschuldete Entgelte verlangt werden, unbeachtet lassen. Reagieren müssen Sie erst, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder eine Klage zugestellt wird.

Ich hoffe, dieser Überblick hilft Ihnen weiter. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die Möglichkeit, eine kostenlose Nachfrage zu stellen.

Sollten Sie darüber hinaus eine Beratung oder Vertretung in dieser Sache wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt über die u. a. E-Mail-Adresse auf.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt

fea@trettin-rechtsanwaelte.de
www.trettin-rechtsanwaelte.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER