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Problem mit Starkstromanschluss für E-Herd

| 06.07.2009 16:06 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Ich habe eine frage! Mein Vermieter hat in meiner 1 Zimmer Wohnung mit Extra Küche keinen Starkstromanschluss. Ein Freund von mir der elektriker ist hat meinen E-Herd an eine 230 V Leitung angeschlossen! Mein elektriker hat gesagt der Herd braucht entweder einen Starkstrom anschluss oder eine Sepperate 230 V Leitung mit extra Sicherung. Das habe ich meinem Vermieter gesagt und geschrieben! Er hat dich nie drum gekümmert. Jetzt ist mein Herd Kaputt und die Steckdose auch. Seit über 1 woche habe ich keinen Herd. Meine frage ist, muss mein Vermieter mir die leitung legen? oder einen Starkstromanschluss machen? Kann ich Miete Vermindern? ich habe ihn angerufen an dem tag der Herd kaputt gegangen ist. Seine Antwort auf die frage was ich nun machen soll sagte er: Kaufen sie sich einen Herd der an eine Normale 230 V Steckdose geht. Ich habe mit einer Elektro Firma gesprochen und der Elektriker sagte, dass es keinen E-Herd mit Backofen gibt, der an eine 230 V Leitung angeschlossen werden darf. Ich weiss nich was ich machen soll! Muss ich den schaden Beheben und seinem Wunsch auf einen Herd umstellen der 230 V hat?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie nach Rücksprache mit Ihrem Bekannten, der Elektriker ist, Ihren Elektroherd trotz der nicht vorhandenen Starkstromleitung beziehungsweise der von Ihnen angesprochenen Sicherung, die nicht vorhanden war, angeschlossen.
Insofern wäre Ihnen dann ein entsprechendes Mitverschulden anzulasten, was eine fahrlässige Unkenntnis hinsichtlich des Starkstromanschlusses anbelangt beziehungsweise Sie auch bereits darüber informiert waren.

Daher können Sie dann vor diesem Hintergrund keinen Ersatz gegenüber Ihrem Vermieter verlangen, und wären stattdessen Ihrerseits schadensersatzpflichtig, was die Steckdose anbetrifft.

Eine andere Frage ist aber, ob Ihnen Ihr Vermieter einen Starkstromanschluss zur Verfügung stellen muss. Nach der sachverständigen Aussage des Elektriker besteht offensichtlich keine Möglichkeit einen E-Herd mit Backofen an einem 230 V -Anschluss anzuschließen, insofern also ein Starkstromanschluss erforderlich ist.
Dieses sollten Sie dann schriftlich Ihrem Vermieter, unter Berufung auf die sachverständige Auskunft des Elektrikers, mitteilen.

Wenn man einmal unterstellt, die Angaben des Elektrikers sind zutreffend, dann würde tatsächlich ein Mangel der Mietwohnung vorliegen, was zu einer Minderung der Miete berechtigen würde.

Sollte Ihr Vermieter diesen Mängel nach einer Fristsetzung von Ihnen nicht beseitigen lassen, dann können Sie aber nicht nur die Miete mindern, sondern Sie können diesem Mangel selbst abhelfen, Ihre diesbezüglichen Aufwendungen ersetzt verlangen bzw. dafür von Ihrem Vermieter einen Vorschuss fordern (und ggf. einklagen).

Falls es insoweit weiterhin mit Ihrem Vermieter geben sollte, können Sie auch gerne jederzeit an mich wenden; eine hier gezahlte Erstberatung wird Ihnen dabei angerechnet und gutgeschrieben.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Bewertung des Fragestellers 08.07.2009 | 20:12

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FRAGESTELLER 08.07.2009 4,6/5,0