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Problem mit Garantietausch eines PKW-Navigationssystemes bei der Fachwerkstatt


| 11.01.2007 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo zusammen,

ich benötige mal kurz Ihre Hilfe. Ich habe mir einen Gebrauchtwagen von einem Händler gekauft, dieser hatte noch eine Rest-Werksgarantie.
Direkt nach dem Kauf stellte ich fest, dass das Navigationssystem des Autos nicht richtig funktioniere. Ich wandte mich auf anraten meines Verkäufers an eine Opel Vertragswerkstatt. Diese überprüfte das Navigationssystem und stellte fest, dass es getauscht werden müsse.
Zu diesem Zeitpunkt musste ich aus beruflichen gründen umziehen, somit wandte ich mich ein paar Monate später (noch immer während der Hersteller-Garantiezeit) an eine andere Werkstatt. Diese stellte fest, dass das Navigationssystem defekt ist und tauschte es mir aus.

Circa Eineinhalb Monate später rief mich der Opel-Händler an und teilte mir mit, dass die Garantie von dem Navigationssystem abgelehnt worden wäre, da (vermutlich der Vorbesitzer) dort einen Überweisungsbeleg in den CD-Schlitz gesteckt hätte und somit kein Defekt vorlag. Er meinte zu mir, dass wir einen neuen Termin vereinbaren müssten, und ich die Kosten für den nochmaligen Tausch bezahlen muss und mein altes Navigationssystem wieder eingebaut bekomme. Diese würden ca. 100 EUR betragen. Ich bat um Zeit, da ich es mit meinem alten Händler bei dem ich das Auto gekauft hatte klären möchte. Kurze Zeit später erhielt ich von der Vertragswerkstatt eine Rechnung über den Einbau eines komplett neuen Navigationssystemes INCL. einem Navigationssystem über insgesamt 1550.35 EUR die ich sofort zu begleichen hätte. Von dem "einfachen Tausch" für ca. 100 EUR ist nun keine Rede mehr, da der Händler mir das Tauschgerät komplett in Rechnung gestellt hat.

Ein Kaufvertrag über ein neues Navigationssystem liegt nicht vor und bei dem damaligen Tausch vom defekten in ein neues meinte der Händler, dass dieses auf Gewährleistung ginge.

Meine Frage:

Ich kann ja verstehen, dass mein Händler nicht auf seinen Kosten sitzen bleiben muss, aber:

a) Ist diese Rechnung für ein komplett neues Navigationssystem in Höhe von 1550 EUR vom Opel-Händler rechtens und muss ich diese bezahlen?
b) wenn ich diese Rechnung bezahlen muss, kann ich meinen ersten Händler, der mir das Auto incl. Navi verkauft hat, in Regress nehmen?
c) hat der Händler sich nicht an die (mündliche) Vereinbarung zu halten, das Navigationssystem gegen einen Preis von ca. 100 EUR zu tauschen und damit hätte sich die Sache erledigt?

Bitte um eine kurze Info.

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Herr,
im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Fraglich ist, ob hier ein Garantiefall vorliegt.
Eine Garantie ein Versprechen des Herstellers oder des Importeurs, manchmal auch des Händlers, für während einer Garantiezeit auftretende Mängel einzustehen. Wichtig sind dabei die Garantiebedingungen, wobei ich annehme, dass hier kein Garntiefall vorliegt, wenn der Vorbesitzer einen Überweisungsbeleg in das Navi gesteckt hat.
Wenn Sie die Vertragswerkstatt mit dem Einbau eines neuen Gerätes beauftragt haben, müssen Sie auch das Gerät bezahlen, insbesondere wenn hier kein Garantiefall vorliegt. Dafür, dass Sie für den "Tausch" ein Preis von 100.-- EUR vereinbart haben, sind Sie beweispflichtig, wenn der Händler nunmehr 1500 EUR verlangt und das eingebaute Gerät nicht mehr zurückverlangt.
Der Gebrauchtwagenhändler als Verkäufer haftet grundsätzlich nur dann, wenn der verkaufte PKW nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat und zum Zeitpunkt der Übergabe an den Käufer keine weiteren als die mitgeteilten oder für den Käufer ohne weiteres erkennbaren Mängel hat. Sie können somit den Händler u.a. in Regress nehmen, wenn Ihnen der Händler zB. zusicherte, dass das Navigerät ordnungsgemäß funktioniert.

Mit besten Grüßen

RA Hermes
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