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Problem bei Vertragskündigung bei der Telekom

18.10.2011 06:48 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
wegen der unberechtigten Weiterführung eines von mir gekündigten Vertrages bei der Telekom hatte ich von Ihnen die Empfehlung bekommen, dieser zu widersprechen (siehe unten). Dies habe ich per Einschreiben getan, den laut Rückschein die Telekom am 6.10.11 empfing. Leider habe ich die angeforderte schriftl. Bestätigung der Telekom bis heute nicht erhalten, aber eine Rechnung für den Monat Oktober erhalten. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Kann ich den bald eingezogenen Betrag rücküberweisen lassen ?

Mit freundlichen Grüßen



Nachfolgend Ihre letzte Antwort auf meine letzte Anfrage:

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Durch die Korrektur des Sachverhalts ergibt sich eine vollkommen andere Rechtslage.


2.

Da der Sachverhalt keine Anhaltspunkte für die Berechnung der Kündigungsfristen nennt, unterstelle ich, daß der Vertrag, so wie von der Telekom schriftlich bestätigt, aufgrund Ihrer fristgemäßen Kündigung zum 21.09.2011 endet.

Weil der Vertrag dennoch fortgeführt wird, empfehle ich Ihnen, einer Weiterführung des Vertrags zu widersprechen.

Sie können etwa folgendermaßen formulieren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte den Vertrag Nummer XYZ fristgerecht zum 21.09.2011 gekündigt. Das Ende des Vertrags zum 21.09.2011 hat mir die Deutsche Telekom mit Schreiben vom ... (Datum) bestätigt. Dennoch wird der Vertrag fortgeführt. Da der Vertrag durch ordnungsgemäße Kündigung zum 21.09.2011 sein Ende gefunden hat, widerspreche ich einer Weiterführung des Vertrags. Ich bitte um entsprechende Bestätigung bis zum 10.10.2011.

Mit freundlichen Grüßen

ABC


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Unterstellt, dass der Vertrag wie von Ihnen geschildert, wirksam und beweisbar gekündigt wurde UND dass Sie von diesem Anbieter in keinster Weise mehr abhängig sind, empfehle ich wie folgt.

Ich rate ihnen, sofern noch nicht geschehen, mittels Einschreiben die erteilten Lastschrifteinzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung zu widerrufen und ab dann allen Abbuchungen umgehend bei ihrer Bank zu widersprechen.

Sofern Sie nicht weiter von dem Telekommunikationsanbieter abhängig sind und daher eine Sperre ihres Anschlusses nicht droht, können Sie dann abwarten bis die Telekom ihre unberechtigte Forderung schriftlich geltend macht.

Spätestens bei schriftlicher Zahlungsaufforderung seitens der Telekom empfehle ich Ihnen aber sich mittels eines Anwaltes gegen die Forderung zu wehren, da der Telekommunikationsanbieter sonst erfahrungsgemäß kaum einlenken wird.

Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2011 | 07:38

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie von Ihne empfohlen, habe ich eine Stornierung
des Lastschriftverfahrens an die Bank gesendet und auch der Telekom mitgeteilt. Die Telekom hat mir nun gestern eine Kündigungsbestätigung für den 21.9.2011 gesendet.
Nun kann ich aber immer noch auf die Daten von mir in der EMail Funktion zugreifen. Grund ist nach Auskunft der Telekom ein technisches Problem. Kann ich nun diese Funktion weiter nutzen, um zB noch Rechnungen einzusehen (die unberechtigte Rechnung vom Oktober war dort zu finden), ohne Gefahr zu laufen, dass dies als Einwilligung zur Weiterführung des Vertrages angesehen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Tschö

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2011 | 08:48

Ich würde grundsätzlich keinerlei Funktionen ihres ehemaligen Anbieters nutzen, da dies von der Gegenseite, wenn auch zu Unrecht, in der Tat als Fortsetzung des Vertrages eingestuft werden könnte.

Mit der Kündigungsbestätigung haben Sie ja nun eine ausreichende Absicherung und können unberechtigte Abbuchungen jederzeit stornieren.

Ich empehle daher jedweden Kontakt mit der Gegenseite, sei es telefonisch oder über das OnlinePortal zu meiden.

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