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Probezeitbefristung


| 14.05.2007 18:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

gern möchte ich von Ihnen wissen, ob es sich bei der folgenden Vertragsklausel um einen befristeten Vertrag handelt (speziell die Probezeit), oder ob dieser von Beginn an komplett unbefristet ist:

"Die ersten sechs Monate der Beschäftigung gelten als Probezeit. Nach Ablauf dieser Frist verlängert sich das Beschäftigungsverhältnis auf unbestimmte Zeit, längstens jedoch bis zum Ablauf des Monats, in dem der Angestellte das gesetzliche Rentenalter erreicht."

Vielen Dank!
14.05.2007 | 18:33

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Ist ein Arbeitsvertrag befristet, so endet er automatisch mit Ablauf der Frist.

Vorliegend soll das Beschäftigungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit jedoch auf unbestimmte Zeit verlängert werden, sodass keine Befristung anzunehmen ist.

Im Übrigen gilt während der Probezeit § 622 Abs. 2 BGB:

" Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden."

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Jur. M. Kohberger
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Rechtsanwalt Michael Kohberger

Nachfrage vom Fragesteller 14.05.2007 | 19:04

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
Es ist nämlich leider so, dass ich schwanger bin und ich muss wissen, ob ich direkt nach der Probezeit gekündigt bzw. nicht in das unbefristete Arbeitsverhältnis übernommen werden kann.
Vielen Dank nochmal!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.05.2007 | 19:34

Zunächst herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Die Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Kündigungsschutz besteht gemäß § 9 Abs. 1 Mutterschutzgesetz ab dem Zeitpunkt, ab dem Sie dem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen bzw. er davon Kenntnis erlangt.

Die vereinbarte Probezeit lässt den Kündigungschutz nicht entfallen !

Etwas anderes würde nur gelten, wenn das Arbeitsverhältnis befristet ist. Dies ist jedoch - wie bereits ausgeführt - nicht der Fall.

Sie sollten also Ihrem Arbeitgeber zeitnah mitteilen, dass Sie schwanger sind, um in den Genuss des Kündigungsschutzes zu kommen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Jur. M. Kohberger
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