Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Probezeit


| 11.09.2005 16:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sachverhalt:
Eine Firma ging in die Insolvenz; nach Eröffnung des Verfahrens hat der Insolvenzverwalter allen Mitarbeitern gekündigt (zum 31.08.2005).

Jetzt wurde ein Investor gefunden und eine neue AG gegründet (mit ähnlichem, nicht gleichem Geschäftsinhalt). Einige der damaligen Mitarbeiter werden zum 01.09.2005 und sukzessive 01.10. und 01.11.2005 neu eingestellt.

Haben diese Mitarbeiter, auch wenn sie in der alten Firma länger als 6 Monate fest angestellt waren, jetzt

a) automatisch eine neue Probezeit (6 Monate)
b) nur dann eine Probezeit, wenn dies explizit im neuen Arbeitsvertrag erwähnt wird
c) automatisch eine neue Probezeit, wenn sich ihre Tätigkeit/Funktion geändert hat
d) bei neuer Funktion nur dann eine neue Probezeit, wenn dies in den neuen Arbeitsvertrag mit aufgenommen wird
e) welche Probezeit, wenn sie vor der Kündigung durch den Insolvenzverwalter weniger als 6 Monate beim Unternehmen beschäftigt waren (normaler, unbefristeter Festanstellungsvertrag)

esten Dak für die Beantworung.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nun zu Ihren Fragen im Einzelnen:

1)
Eine Probezeit muss arbeitsvertraglich vereinbart werden und soll 6 Monate nicht übersteigen. Es gibt daher keine "automatische Probezeit".

2)
Genauso verhält es sich.
Die robezeit muss im Arbeitsvertrag vereinbartw erden.

3)
Da neue Arbeitsverträge mit einem neuen Arbeitgeber vereinbart werden, ist unerheblich, welche Funktion die Miarbeiter vorher hatten. Eine automatische Probezeit gibt es aber, wie oben dargelegt, ohnehin nicht.

4)
Auch verbleibt es dabei, dass die Probezeit arbeitsvertraglich vereinbart werden muss.

5)

Die Probezeit soll 6 Monate nicht übersteigen.

Zum einen gilt nach Ablauf der 6-monatigen Probezeit die Grundkündigungsfrist des § 622 Absatz 1 BGB. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter nur noch mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden können.

Zum anderen findet nach Ablauf der 6-monatigen Probezeit das Kündigungsschutzgesetz Anwendung, sofern der Betrieb regelmäßig mehr als 5 Arbeitnehmer ohne die Auszubildenden beschäftigen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.scheidungonline.org
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"schnell, kompetent,hilfreich!
Beste Grüße,
"
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER