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Privatverkauf meines Kfz - Käufer meldet das Kfz nicht um und stellt sich quer

| 17.09.2019 20:09 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


22:09
Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich bin in die Falle getappt und habe an das Gute im Menschen geglaubt und mein Auto noch angemeldet verkauft. Leider werde ich gerade in die harte Realität zurückgeholt.

Ich habe vor Kurzem mein Auto privat verkauft. Das Auto war wie gesagt noch angemeldet.
Kaufvertrag wurde geschlossen, Kopie vom Ausweis des Käufers gemacht, Frist der Ummeldung auf ein Datum festgelegt, welches bereits überschritten ist.
Auch bei meiner Versicherung und der Zulassungsstelle habe ich den Privatverkauf gemeldet.
Von meiner Versicherung habe ich bereits die Bestätigung, dass ich nach Ablauf von einem Monat ein Abrechnungsschreiben erhalte.

Nun kommen wir zum problematischen Teil.
Der Käufer hat scheinbar trotz fehlender grüner Plakette und vorliegendem Fahrzeugbrief nicht vernommen, dass das Auto ein 17 Jahre alter Euro 3 - Diesel ist und hat dieses erst einen Tag nach Kauf festgestellt, als er es ummelden wollte. Nun weigert sich der Käufer das Auto abzumelden und möchte 700EUR vom ursprünglichen Gesamtbetrag von 1700EUR zurückhaben.
Gleichzeitig droht er uns gewissermaßen, indem er ständig sagt, dass er sein Geld auf jeden Fall bekommt und mir weder Polizei noch Anwalt helfen können. Ich werde schon sehen was er mit mir anstellt. Leider wird er nicht konkret mit seinen Drohungen, sodass die Polizei nichts zur Anzeige bringen kann.
Zudem hat er gelogen, als ich nachgefragt habe, ob das Auto abgemeldet sei.

Momentan bewegen wir uns in der Öffentlichkeit nur sehr ängstlich und umsichtig, da wir nicht wissen zu was er wirklich fähig ist.

Dazu möchte er in 2 Wochen mit seiner Familie nach Mazedonien in Heimaturlaub fahren und wollte daher schnell einen Kombi haben.

Nun meine Fragen:

1. Kann ich beim Straßenverkehrsamt eine Art schnelle Zwangsabmeldung erwirken, sodass er nicht möglicherweise mit dem Auto nach Mazedonien fahren kann und es am Ende einfach dort stehen lässt mit meinem Kennzeichen? Wenn ja, wie?

2. Sollte das Auto nicht mehr auffindbar sein und das Ordnungsamt keine Möglichkeit hat, meine Kennzeichen zu entwerten, zahle ich dann „ewig" Steuern für das Auto? Wie verhält es sich in diesem Fall mit einem unauffindbaren Auto?

3. Muss ich wirklich warten bis uns etwas passiert, bevor ich rechtliche Schritte einleiten kann?

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen!
17.09.2019 | 20:54

Antwort

von


(2885)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

1. Kann ich beim Straßenverkehrsamt eine Art schnelle Zwangsabmeldung erwirken, sodass er nicht möglicherweise mit dem Auto nach Mazedonien fahren kann und es am Ende einfach dort stehen lässt mit meinem Kennzeichen? Wenn ja, wie?

Sie müssen mit dem Kaufvertrag zur Zulassungsstelle gegen und dort eine zwangsweise Abmeldung beantragen. Nehmen Sie potentielle Zeugen zum Kauf mit. Sodann wird das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben.

2. Sollte das Auto nicht mehr auffindbar sein und das Ordnungsamt keine Möglichkeit hat, meine Kennzeichen zu entwerten, zahle ich dann „ewig" Steuern für das Auto? Wie verhält es sich in diesem Fall mit einem unauffindbaren Auto?

Nein, da die Zwangsabmeldung den Stopp der Anmeldung auf Sie bewirkt.

3. Muss ich wirklich warten bis uns etwas passiert, bevor ich rechtliche Schritte einleiten kann?

Nein, das können Sie unverzüglich machen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 17.09.2019 | 21:59

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Allerdings glaube ich, dass Sie meine zweite Frage nicht richtig aufgefasst haben.

Vielmehr hatte ich mir eine Antwort auf die Frage der „Unauffindbarkeit des Fahrzeugs" erhofft und wie dann die Sachlage mit der Kfz-Steuer ist.

Ich hoffe Sie haben Verständnis und können darauf nochmals kurz eingehen.

Beste Grüße!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.09.2019 | 22:09

Sehr geehrter Fragesteller,

Die Steuerpflicht endet erst mit der Ummeldung oder Abmeldung des Fahrzeuges. Solange müssten Sie daher noch Steuern zahlen, können sich diese allerdings vom Käufer wiederholen. Die Kfz Steuer endet aber in jedem Fall nach einem Jahr nach Verkauf und Meldung des Verkaufes zur zwangsweisen Stilllegung.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.09.2019 | 00:33

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