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Privatverkauf eines Autos an Privat


| 27.04.2007 11:04 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Ich habe vor kurzem einen Kaufvertrag über den Verkauf meines Autos abgeschlossen. Nach 3 Tagen vom Abholungstag, aber 7 Tage nach Vertragsunterzeichnung, meldet sich der neue Biesitzer und sagt bei dem Auto wäre die Servolenkung defekt und eine Reparatur, darüber hat er sich erkundigt, würde ca 1500-2000€ kosten. Nun möchte er entweder von dem Kaufvertrag zurücktreten, oder aber eine Übernahme der Kosten für die Reparatur.
In dem Vertrag wurde die Gewährleistung ausgeschlossen und der Käufer hatte 3 Tage vor Abholung eine Probefahrt gemacht und dabei nichts festgestellt. Auch ich habe dieses Auto bis zum Tag der Übergabe selbst genutzt und nichts dergleichen festgestellt.
Angeblich hätte der Bruder, der bei der Abholung dabei war, während der Vertragsunterzeichnung in der Wohnung, das Auto kurz vor- und zurückbewegt und Probleme mit der Lenkung festgestellt, aber weder mich noch den Käufer gleich darauf angesprochen. Erst 2 Tage später wäre das zur Sprache gekommen.

Fragen:

Muß ich mich auf den Vertragsrücktritt einlassen?

Welche Chancen hätte ich, sollte es zum Rechtstreit kommen,
den Fall nicht zu verlieren? Da ausschließlich ich das Fahrzeug gefahren bin und keine weiteren Fahrer bzw. Zeugen nennen kann.





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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie den Vertrag über den Verkauf Ihres PKW’s als Privatperson an eine andere Privatperson vorgenommen haben. Dann allerdings können Sie weitgehend die Gewährleistung ausschließen, was Sie ja in ihrem Vertrag auch getan haben.

Ein solcher Gewährleistungsausschluss wäre dann unwirksam, wenn Sie den nun monierten Mangel arglistig verschwiegen hätten. Da Sie aber selber keinen Mangel bemerkt hatten, ist auch dies zu verneinen.

Man könnte sich hier ggf. sogar auf den Standpunkt stellen, dass der Käufer sich das Wissen des Bruders, den er ja mitgenommen hatte, zurechnen lassen muss und daher „wusste“ dass es Probleme gab.

Daher brauchen Sie sich aufgrund des vereinbarten Gewährleistungsausschlusses nicht auf Forderungen des Käufers einlassen. Er müsste auch nachweisen, dass Sie den Mangel kannten und arglistig verschwiegen haben.

Sofern der Käufer weitere Forderungen an Sie stellt, stehe ich Ihnen für eine weiter gehende rechtliche Beratung außerhalb dieses Forums selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen die hier nur mögliche erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Maldonado
- Rechtsanwältin -
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